München - Stadt will System der Mietförderung vereinheitlichen

Gehalt von Mietern von Sozialwohnungen soll künftig überprüft werden – und die Zuschusshöhe angepasst.
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In München eine Sozialwohnung zu bekommen ist oft mit jahrelanger Warterei verbunden.
Michael Nagy/LHM In München eine Sozialwohnung zu bekommen ist oft mit jahrelanger Warterei verbunden.

Gehalt von Mietern von Sozialwohnungen soll künftig überprüft werden – und die Zuschusshöhe angepasst.

München - Die Förderung für Mieter von Sozialwohnungen soll in Zukunft nicht mehr in einem staatlichen und drei städtischen Programmen erfolgen, sondern einheitlich unter dem Dach der staatlichen einkommensorientierten Förderung (EOF). Das hat der Stadtrat entschieden.

Mietzuschuss soll nach Einkommen angepasst werden

Die wichtigste Änderung: Erhöht sich während des Mietverhältnisses das Einkommen, soll der Mieter weiterhin in der Wohnung bleiben dürfen. Allerdings sinkt der Zuschuss je nach Einkommensstufe und fällt ab Gehaltsstufe IV (wie bisher auch) ganz weg. Derzeit bleibt die Fördersumme innerhalb der Einkommensstufen 1 bis 3 gleich.

Auch eine Einkommensprüfung ist derzeit nicht vorgesehen. Die Vereinheitlichung soll unter anderem mehr Gerechtigkeit schaffen – und eine Fehlbelegung vermeiden.

Lesen Sie hier: Bis zu 4.000 Sozialwohnungen in München falsch belegt?

Lesen Sie hier: Zwei Sozialwohnungen angemietet - Gericht fällt deutliches Urteil

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