IAA in München: Öko-Verbände kritisieren OB Dieter Reiter

Die Messe IAA darf sich wohl weiter über die Stadt München ausbreiten. Was die Aktivisten jetzt fordern.
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Nicht nur am Odeonsplatz war während der IAA viel los.
Nicht nur am Odeonsplatz war während der IAA viel los. © Andre Spannl

München – Aus den Erfahrungen der IAA lernen? Aus Sicht der Kritiker hieße das nicht zuletzt, dass sich die Automesse viel weniger in der Stadt ausbreiten sollte. Aber geht das überhaupt? Wie die AZ berichtete, ist in geheimen Verträgen der Stadt zugesagt, dass die öffentlichen Plätze auch in Zukunft von der Messe belegt werden dürfen.

Zahlreiche Ökoverbände wie ADFC, BUND, Pro Bahn, Green City, Greenpeace, die Naturfreunde oder auch das Münchner Forum haben sich in einem offenen Brief an OB Dieter Reiter (SPD) am Wochenende entsetzt von dieser Vereinbarung gezeigt.

Verbände fordern: IAA-Verträge offenlegen

"Wenn Sie die Verkehrswende wirklich so ernst nehmen", heißt es in dem Brief, "dann müssen Sie der Zivilgesellschaft auch den ihr zustehenden Platz einräumen." Reiter solle eine "echte Auswertung der IAA zulassen", schreiben die Verbände.

"Legen Sie die Verträge und auch die finanziellen Auswirkungen für die Stadt offen und lassen Sie uns diskutieren, wie sich Ihre Stadtgesellschaft die Verkehrswende vorstellt und wie wir diese gemeinsam realisieren."

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Bei der nächsten IAA, so stellen sich die Öko-Verbände das vor, sollen sie alle Plätze zur Verfügung gestellt bekommen, die dieses Mal die Messe bekommen hatte. Sie fordern die Stadt außerdem auf, die Verhältnismäßigkeit des Polizeieinsatzes aufzuarbeiten.

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