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Geheimverträge zur IAA: Ein Fehler

Die Rathaus-Reporterin über die IAA.
| Christina Hertel
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Liebe Leser, stellen Sie sich kurz Folgendes vor: Klimaaktivisten hängen eine Woche lang am Odeonsplatz riesige Banner auf und blockieren den Königsplatz mit ihren Ständen, so dass die Allgemeinheit ihn gar nicht mehr betreten kann.

Wahrscheinlich wäre die Aufregung groß. Wobei - wahrscheinlich hätte die Stadt das niemals genehmigt.

Bei internationalen Großkonzernen sieht es anders aus. Als es darum ging, die Automesse IAA nach München zu holen, hat es im Vorfeld offensichtlich niemanden interessiert, unter welchen Bedingungen dies geschieht.

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Die Autobranche konnte tagelang die prominentesten Plätze der Stadt als Werbefläche nutzen- und der Stadtrat kennt bis heute nicht einmal die Verträge dazu. Dass sich der OB und die Stadträte vor der Messe nicht mehr eingemischt haben, war ein Fehler.

Von möglichen Schadenersatzforderungen sollten sie sich aber nun nicht abschrecken lassen, sondern klarmachen, wem die Stadt gehört - den Münchnern.

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