"Hart, aber nicht zu plump.": Die Stimmen zum Nockherberg

Auf dem Nockherberg bekommen die Politiker durch "Mama Bavaria" und das traditionelle Singspiel ihr Fett weg - lesen Sie hier die Stimmen zur Veranstaltung.
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Horst Seehofer wurde im Singspiel wieder von Christoph Zrenner (l) verkörpert. Dem Ministerpräsidenten hat's gefallen - sagte er zumindest.
dpa Horst Seehofer wurde im Singspiel wieder von Christoph Zrenner (l) verkörpert. Dem Ministerpräsidenten hat's gefallen - sagte er zumindest.

Starkbieranstich, Fastenrede, Singspiel: Derblecken live - Der Nockherberg 2015

Stimmen zur Mama Bavaria

Markus Söder (CSU): "Mir hat es gefallen. Das war auf hohem Niveau. Und mit ein bisschen mehr Pfiff als zuletzt."

Margarete Bause (Fraktionsvorsitzende der Grünen Fraktion Bayern): "Die Kinseher nimmt die Rolle der Mama Bavaria immer besser an, sie lässt sich auch nicht zu Tiefschlägen zwingen. Ich finde das wunderbar."

Natascha Kohnen (SPD-Abgeordnete des Bayerischen Landtags): "Das war nicht dieses typische Haudrauf. Hart, aber nicht zu plump. Also mir hat es gefallen."

Nockherberg 2015: Die Rede von Mama Bavaria im Wortlaut

Christian Ude (Ex-OB München, SPD): "Da kam kein Spruch, den man so schon mal gehört hat. Eine sehr eigenständige Fastenpredigt, bestückt mit vielen feinen Beobachtungen."

Ludwig Spaenle (CSU, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst): "Sie war grandios. Die Figur wird immer besser, ausgereifter. Dieses Ping-Pong, etwa zwischen Söder und Aigner, mit feinen Anspielungen und Zwischentönen, das beherrscht sie perfekt. Und dabei schlägt sie zu - mit scharfem Florett."

Andreas Scheuer (CSU): "Spritzig wars. Hat mir gut gefallen. Mir war ja klar, dass ich drankomme wegen der deutschen Sprache. Aber das hat sie gut gemacht."

Die Stimmen zum Singspiel

Anton Hofreiter (Chef der grünen Bundestagsfraktion) zu seiner Rolle als qualmender Öko-Alien: "Vielleicht nicht hundert Prozent realistisch, aber auch nicht ganz falsch. Wie die Bundesregierung Ökofragen löst, da könnte man ja auch qualmen vor Wut."

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zu seinem Debüt: "Sehr gut dargestellt. Ich hätte nie gedacht, dass ich gleich so eine große Rolle bekomme - und dann auch noch der einzige auf der Bühne bin, dem man so etwas wie Kompetenz beimisst. Mein Double Gerhard Wittmann hat das prima hingekriegt. Ich habe mich unglaublich amüsiert. "

Finanzminister Markus Söder (CSU): "Das Singspiel war ziemlich cool. Es hat zwar nichts mit dem politischen Leben zu tun. Aber es war große Schauspielkunst, ganz glänzend. Mein Double Stefan Zinner ist ein großartiger Künstler. Vielleicht tausche ich mit ihm in zwei Jahren. Dann wird er Ministerpräsident und ich bin auf der Bühne."

Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU): "Ein gutes Drehbuch, eine hervorragende Regie. Das war ein anspruchsvoller, tiefsinniger Stoff. Aber man kann auch tiefsinnigen Stoff mit einem hohen Schuss Humor vermitteln. Mein Double Christoph Zrenner war grandios. Er hat sich nochmal gesteigert gegenüber dem letzten Jahr. Er könnte mich durchaus vertreten in der Stadt."

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) zur Szene, in der sie von den Mitreisenden im Raumschiff aufgefressen wird: "Das war halt eine gewisse Anspielung, dass es im politischen Geschäft ein bissl hart zugeht - aber ich bin ja auferstanden."

Christian Ude (Ex-OB München, SPD): "Für mich war's heut entspannter denn je, ich muss sagen: Man hätte das Singspiel kürzen können, dann wäre es spitze gewesen. Auch bei der Luise hat's a bissl gedauert, bis es Fahrt aufgenommen hat."

Singspiel-Sprüche: „Bin der goldige Reiter!“

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