Gegen Demokratiefeinde: Zweite "Prüf"-Demo in München

1200 Menschen demonstrieren vor der Münchner Uni für eine Prüfung verfassungsfeindlicher Parteien.
Myriam Siegert
|
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
26  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Trotz Kälte kamen über 1000 Demonstranten. Viele brachten allerlei bunte Schilder mit.
IMAGO/Wolfgang Maria Weber 6 Trotz Kälte kamen über 1000 Demonstranten. Viele brachten allerlei bunte Schilder mit.
Am Samstag kommen 1200 Menschen zur „Prüf-Demo“ auf den Geschwister-Scholl-Platz.
IMAGO/Wolfgang Maria Weber 6 Am Samstag kommen 1200 Menschen zur „Prüf-Demo“ auf den Geschwister-Scholl-Platz.
1200 Teilnehmer kamen zur zweiten "Prüf"-Demo in München am 10. Januar 2026.
IMAGO/Wolfgang Maria Weber 6 1200 Teilnehmer kamen zur zweiten "Prüf"-Demo in München am 10. Januar 2026.
1200 Teilnehmer kamen zur zweiten "Prüf"-Demo in München am 10. Januar 2026.
IMAGO/Wolfgang Maria Weber 6 1200 Teilnehmer kamen zur zweiten "Prüf"-Demo in München am 10. Januar 2026.
1200 Teilnehmer kamen zur zweiten "Prüf"-Demo in München am 10. Januar 2026.
IMAGO/Wolfgang Maria Weber 6 1200 Teilnehmer kamen zur zweiten "Prüf"-Demo in München am 10. Januar 2026.
1200 Teilnehmer kamen zur zweiten "Prüf"-Demo in München am 10. Januar 2026.
IMAGO/Wolfgang Maria Weber 6 1200 Teilnehmer kamen zur zweiten "Prüf"-Demo in München am 10. Januar 2026.

Zum zweiten Mal wurde am Samstag in München zur "Prüf"-Demo gerufen. Und nicht nur in München, auch in Hamburg und Düsseldorf fanden derartige Demos mit Tausenden Teilnehmern statt. Laut Münchner Polizei kamen trotz trüb-kaltem Wetter 1200 Teilnehmer auf den Geschwister-Scholl-Platz vor der Universität. Die Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle.

Fürs Programm sorgen etwa die Kabarettistin Christl Sittenauer, die Hochzeitskapelle und der Bud-Spencer Heart Chor. Hinter den Demos steht ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis, wie etwa die Omas gegen Rechts, Bellevue di Monaco und München ist bunt, sowie die Forderung, Bayern solle sich im Bundesrat für eine Prüfung der Verfassungstreue aller Parteien einsetzen, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden.

Am Samstag kommen 1200 Menschen zur „Prüf-Demo“ auf den Geschwister-Scholl-Platz.
Am Samstag kommen 1200 Menschen zur „Prüf-Demo“ auf den Geschwister-Scholl-Platz. © IMAGO/Wolfgang Maria Weber

Als rechtsextremer Verdachtsfall gilt die AfD. Als gesichert rechtsextrem listet der Verfassungsschutzbericht 2024 etwa die Parteien "Die Heimat", "Die Rechte", "Der III. Weg", und "Freie Sachsen" auf. Diese Parteien sollen vom Bundesverfassungsgericht geprüft und gegebenenfalls verboten werden.

Bei der letzten Münchner Prüf-Demo im Dezember waren 2000 Teilnehmer gekommen, doppelt so viele wie von den Veranstaltern angemeldet.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
26 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
  • Haan am 12.01.2026 14:25 Uhr / Bewertung:

    Eine wahre Demokratie braucht kein Parteienverbot. Man hat nur Angst, dass die bestimmte Partei, um die es geht, die Machenschaften der Altparteien aufdeckt. Wie in Minneapolis die "Kindertagesstätten" der Democrats.

    Antworten lädt ... Kommentar melden
  • kartoffelsalat am 12.01.2026 18:33 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Haan

    Man hat Angst um die Demokratie.
    Aus gutem Grund.

    Und Minneapolis auch noch als Beispiel heranziehen. Eben!

    Antworten lädt ... Kommentar melden
  • Therapeut am 13.01.2026 11:27 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Haan

    Die NSDAP wurde auch demokratisch gewählt, dennoch war sie absolut menschlichen- und demokratiefeindlich.
    Es geht also darum, Parteien oder Gruppierungen zu beobachten und wenn nötig auszubremsen, die eine Gefahr für unsere freiheitliche Grundordnung darstellen.
    Zahlreiche Studien belegen, dass dies z.B. auch bei der "Alternative" der Fall ist.
    Quellen:
    Statista
    Deutsches Institut für Menschenrechte
    Heinrich Böll Stiftung

    Antworten lädt ... Kommentar melden
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.