Englischer Garten: FDP hält am Tunnel fest

Die Baumfällungen seien vorgeschoben, findet auch die Bayernpartei.
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Weil für den Bau eines Tunnels durch den E-Garten viele Bäume weg müssten, zweifeln Grüne und SPD und Stadtrat an dem Projekt. FDP und Bayernpartei sehen das allerdings anders.
Weil für den Bau eines Tunnels durch den E-Garten viele Bäume weg müssten, zweifeln Grüne und SPD und Stadtrat an dem Projekt. FDP und Bayernpartei sehen das allerdings anders. © Grub-Lejeune

München - Um mehr Grün zu schaffen, müsste die Stadt zuerst welches vernichten: Fast 900 Bäume müsste sie wohl fällen, um den Isarring, der den Englischen Garten zerschneidet, in einen Tunnel zu verlegen. Das zeigen Unterlagen des Baureferats. Grüne und SPD äußerten sich deshalb skeptisch, ob ein Tunnel das Richtige ist.

FDP und Bayernpartei üben Kritik

Die Stadtratsfraktion aus FDP und Bayernpartei wiederum hält die Baumfällungen für vorgeschoben, "um das Projekt in der Versenkung verschwinden zu lassen". Denn "Infrastrukturmaßnahmen, die Autofahrern zugutekommen, sind der grün-roten Stadtregierung nicht opportun", heißt es in einer Mitteilung der Fraktion außerdem.

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"Die Verkehrspolitik der Stadt besteht nur noch aus Radlwegen, alles andere wird negiert", sagt Stadtrat Richard Progl (Bayernpartei). "Es gibt aber viele Münchner, die auf das Auto angewiesen sind."

Ein Ausbau des Mittleren Rings sei entscheidend für einen guten Verkehrsfluss. Außerdem sei der Tunnel ein Stück "Stadtreparatur".

 

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