EM-Spiel in München: DFB intensiviert Bemühungen um Maskenpflicht

Die EM-Organisatoren in München intensivieren ihre Bemühungen, die Zuschauer auf den Rängen zum Tragen von Masken zu bewegen. Beim ersten Spiel am Dienstag hatte es massenhaft Verstöße gegeben.
| AZ/dpa
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Am 30. Januar leuchtete die Allianz Arena beim Bundesliga-Spiel des FC Bayern gegen die TSG 1899 Hoffenheim  als Zeichen für Toleranz und gegen Diskriminierung in den Regenbogenfarben. OB  Dieter Reiter soll sich dafür einsetzen, dass sie das auch bei der EM-Partie zwischen Deutschland und Ungarn tut.
Am 30. Januar leuchtete die Allianz Arena beim Bundesliga-Spiel des FC Bayern gegen die TSG 1899 Hoffenheim als Zeichen für Toleranz und gegen Diskriminierung in den Regenbogenfarben. OB Dieter Reiter soll sich dafür einsetzen, dass sie das auch bei der EM-Partie zwischen Deutschland und Ungarn tut. © imago images/Sven Simon

München - Vor dem zweiten Münchner Spiel der Fußball-Europameisterschaft am Samstag (18 Uhr) zwischen Deutschland und Portugal sind deshalb noch mehr Maßnahmen geplant als beim Auftaktspiel gegen Frankreich - genaue Details wurden am Freitag zunächst noch nicht kommuniziert.

"Bei allem Verständnis für den Wunsch nach einer Rückkehr zur Normalität appellieren wir weiterhin dringend an alle Stadionbesucher, sich an die Vorgaben zu halten und den Anweisungen Folge zu leisten", teilte ein Sprecher des Deutschen Fußball-Bundes als Ausrichter der Spiele in der Münchner Arena auf Anfrage mit.

EM-Spiel in München: Fans sollen sich an Maskenpflicht halten

Im Kampf gegen das Coronavirus müssen Besucher während der ganzen Zeit im Stadion Masken tragen - was in der ersten Partie am Dienstag viele nicht taten.

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Die Polizei in München stellte nach Angaben eines Sprechers fest, "dass die überwiegende Mehrheit (etwa zwei Drittel) der anwesenden Zuschauer auf den Sitzplätzen keinen vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz trug". Deshalb bat auch Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) den DFB, dies noch stärker zu kontrollieren.

Polizei verstärkt Maßnahmen in der Luft

Abgesehen von der Umsetzung der Maskenpflicht waren die Veranstalter und die Politik mit dem hygienetechnischen Ablauf des ersten Spiels aber zufrieden.

Aufgrund des Vorfalls mit dem Greenpeace-Aktivisten hat die Polizei zudem ihr Sicherheitskonzept überprüft und angepasst. Am Spieltag werden nach der aktuellen Lagebewertung insgesamt rund 1.500 Polizeibeamte eingesetzt, etwa 500 mehr als zuletzt. Auch die Maßnahmen in der Luft werden "intensiviert", teilte die Polizei mit.

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