Corona-Testzentrum auf der Theresienwiese nimmt Betrieb wieder auf

Für drei Stunden am Tag können sich Münchner dort bald auf Corona testen lassen. Gesundheitsreferentin Jacobs schlägt zwei Teststrecken vor.
| Emily Engels
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Corona-Test vom Auto aus: die Teststation auf der Wiesn.
Sven Hoppe/dpa Corona-Test vom Auto aus: die Teststation auf der Wiesn.

Für drei Stunden am Tag können sich Münchner dort auf Corona testen lassen. Gesundheitsreferentin Jacobs schlägt zwei Teststrecken vor.

München - Das Corona-Testzentrum auf der Theresienwiese wird ab dem 27. Juli wieder in Betrieb genommen. Diesem Vorschlag von Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs hat der Stadtrat heute zugestimmt. Der Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München teilen sich die Unterhaltskosten zu jeweils 50 Prozent, die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) vermittelt die Ärztinnen und Ärzte.

Jacobs hat zwei zwei Teststrecken vorgeschlagen. Diese werden drei Stunden pro Tag an fünf bis sechs Tagen pro Woche geöffnet sein. Personen, die sich testen lassen möchten, müssen in Zukunft nicht mehr mit dem Auto oder Radl durch die Teststation fahren, sondern können künftig auch zu Fuß kommen.

Jacobs erwartet erhöhten Bedarf an Corona-Tests

Die Gesundheitsreferentin geht aus verschiedenen Gründen von einem erhöhten Bedarf an Tests aus. Und zwar unter anderem durch die vom Freistaat garantierten Testungen für jeden, der sich testen lassen will, durch die geplanten Reihentestungen von Lehr- und Erziehungspersonal sowie von Urlaubern, die von Reisen zurückkehren.

Geschlossen wurde die Teststation auf der Theresienwiese am 3. Juli. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) hatte einen Tag zuvor kurzfristig erklärt, für die Teststation keine Ärzte mehr zur Verfügung zu stellen. Die Station auf der Wiesn war seit März betrieben worden.

Ärzte der KVB führten die Abstriche durch und rechneten diese über die Kassen ab. Anfangs war der Andrang enorm. In den ersten fünf Wochen wurden mehr als 42.000 Menschen getestet. Zuletzt habe die Nachfrage stark abgenommen: In den letzten Wochen waren es noch 20 bis 50 Tests am Tag, zuletzt war die Zahl einstellig. Ende Juni hatte jeweils nur ein einziger Arzt Abstriche genommen.

Corona-Tests: Förderprogramm soll bei Finanzierung helfen

OB Dieter Reiter (SPD) hatte Anfang Juli "entsetzt" darauf reagiert, "dass sich die KVB ausgerechnet jetzt und ohne Ankündigung aus der Testung zurückzieht". 

Lesen Sie hier: Pretzl-Kritik an KVB - "Halten Sie die Teststation aufrecht!"

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