Container in München: Hier sollen sich junge Menschen treffen

Jugendliche sollen sich künftig an besonderen Containern, verteilt an zehn Orten in der Stadt, treffen können.
| Christina Hertel
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Wo Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) friert, sollen bald Jugendliche chillen.
Wo Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) friert, sollen bald Jugendliche chillen. © LHM

München - Für die Jungs und Mädels, die abends auf Spielplätzen immer noch auf der Schaukel sitzen, vielleicht mit der ersten Zigarette, dem ersten Radler oder einer Tüte Chips in der Hand, hat die Stadt sich nun ein neues Angebot ausgedacht: An zehn Standorten will sie solche Container wie diesen aufstellen, wo sich Jugendliche treffen und zusammen abhängen können.

Container als Jugendtreff: Stadt gibt 250.000 Euro aus

Erst vor kurzem hat der Stadtrat das beschlossen und nun hat die dritte Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) den ersten dieser Unterstände am Ackermannbogen besucht. Er soll Vorbild für die anderen neun Standorte sein.

Container in München: Hier sollen sich junge Menschen treffen
Container in München: Hier sollen sich junge Menschen treffen © LHM

Der umgerüstete Container ist laut der Stadt relativ kostengünstig und einfach aufzubauen. Außerdem will die Stadt bei den Unterständen mobile Toiletten aufstellen. Ziel ist, so heißt es in einer Mitteilung der Stadt, das "sich Treffen" auch in den Abendstunden, bei schlechtem Wetter und in der kalten Jahreszeit noch attraktiver zu machen. Insgesamt gibt die Stadt dafür rund 250.000 Euro aus.

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Container sollen an bereits bestehenden Spiel- und Sportanlagen aufgestellt werden

Weil Kinder und Jugendliche während Corona so harte Kontakteinschränkungen hinnehmen mussten, weil sie Rücksicht auf die Älteren nahmen, sei es nun an der Zeit etwas für sie zu tun - so begründet Verena Dietl das Projekt.

Bis jetzt gibt es in München 400 Einrichtungen für junge Menschen, wie Skateanlagen, Bolzplätze und Street- und Basketballanlagen. Außerdem stehen in den Grünanlagen bereits 60 Jugendunterstände. Die zehn Container sollen vor allem, wenn es draußen kälter wird, einen Treffpunkt bieten. Aufstellen will sie die Stadt an bereits bestehenden Spiel- und Sportanlagen.

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