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Bereits am Dienstag: Darum bestreikt Verdi die MVG diese Woche gleich zweimal

Der nächste Warnstreik im Nahverkehr: In mindestens sechs Bundesländern sollen am Donnerstag die Fahrzeuge in den Depots bleiben – in München hat der Aufruf schon am Dienstag Folgen.
AZ/dpa |
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Hier geht's nicht weiter: Am Donnerstag (23. März) sind unter anderem die U-Bahnhöfe in München wieder abgesperrt. (Archivbild)
Hier geht's nicht weiter: Am Donnerstag (23. März) sind unter anderem die U-Bahnhöfe in München wieder abgesperrt. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa

Update, 11.18 Uhr: Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) teilt mit, dass die Gewerkschaft Verdi Mitarbeiter der Leitstelle und des Fahrgastservice bereits für Dienstag (17. März) zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen hat.

Münchner Fahrpersonal nicht betroffen: Warnstreik trifft MVG bereits am Dienstag  

"Es ist davon auszugehen, dass Bus und Tram den ganzen Tag über wie gewohnt fahren. Auch die U-Bahn wird voraussichtlich den Betrieb am frühen Morgen aufnehmen, Einschränkungen im Laufe des Tages sind aber möglich", informiert die MVG am Montag. 

Erstmeldung, 16. März, 10.05 Uhr: Die Gewerkschaft Verdi hat erneut in mehreren Bundesländern zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) aufgerufen. Auch in Bayern und in der Landeshauptstadt München sollen am Donnerstag Busse und Bahnen ganztägig in den Depots bleiben, wie die Gewerkschaft mitteilte. ÖPNV-Warnstreiks gibt es auch im Saarland, in Brandenburg, in Nordrhein-Westfalen und in Hamburg.

Verdi bestätigt Warnstreiks auch in München 

"Auch in München wird am Donnerstag gestreikt", bestätigte Claudia Weber, Geschäftsführerin bei Verdi München, der AZ. Weitere Informationen der Gewerkschaft sollen folgen.

Die nächste Verhandlungsrunde steht am 23. März an, auch bei der dritten Verhandlungsrunde am 9. März konnten sich die kommunalen Arbeitgeber und die Gewerkschaft nicht auf einen neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten in Bayern einigen. Auch eine Schlichtung zwischen den Tarifparteien scheint mittlerweile möglich.

Dritter großflächiger Warnstreik am nächsten Donnerstag

Nachdem die Gespräche in der Vergangenheit zwischen Verdi und den kommunalen Arbeitgebern nicht zu einem Durchbruch geführt hatten, war es im bayerischen ÖPNV und damit auch in München immer wieder zu Warnstreiks gekommen.

Verdi hatte am 27. und 28. Februar sowie 11. und 2. Februar 2026 zu ganztägigen Warnstreiks im kommunalen ÖPNV aufgerufen. In München kam es dabei zu massiven Einschränkungen bei U-Bahn, Tram sowie den Buslinien der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG).

In Nordrhein-Westfalen gibt es am Dienstag und Donnerstag Warnstreiks 

In Hessen entscheide sich im Laufe des Montags nach den aktuellen Verhandlungen, ob die Gewerkschaft dort ebenfalls zum Arbeitskampf aufruft, hieß es. In Bremen soll die Entscheidung am Mittwoch fallen. 

In NRW kommt es bereits am Dienstag zusätzlich zu Donnerstag in den meisten Regionen zu Warnstreiks im ÖPNV. Dazu hatte die Gewerkschaft bereits in der vergangenen Woche angerufen. Am heutigen Montag sollen in dem Bundesland zudem Beschäftigte in den Verwaltungen und Kundenzentren die Arbeit niederlegen. Auch in Sachsen wird der Nahverkehr bereits am Montag bestreikt.

"In vielen Ländern stehen wir – im vierten Monat der Tarifrunde – leider immer noch am Anfang", teilte die Vize-Vorsitzende von Verdi, Christine Behle, mit. "Die Zeiten seien schwierig, heißt es von den Arbeitgebern. Allerdings können wir uns Zögerlichkeit am Verhandlungstisch nicht leisten, es müssen dringend Lösungen her." 

Dieses Mal treffen die Warnstreiks weniger Bundesländer als bei den vorigen Ausständen, bei denen teils über mehrere Tage hinweg der kommunale Nahverkehr nahezu bundesweit zum Erliegen kam. Wie zuletzt dürfte es regional Unterschiede bei Streikdauer und -beginn geben. 

Verhandlungen über bessere Arbeitsbedingungen 

In den Tarifverhandlungen mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden und Verkehrsunternehmen geht es in den meisten Bundesländern um bessere Arbeitsbedingungen im Rahmen der sogenannten Manteltarifverträge. Diese regeln etwa Arbeitszeit, Pausenlänge und freie Zeit zwischen den Schichten. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt. 

Verschont von Arbeitskämpfen blieb bisher vor allem Niedersachsen. Dort gilt bis Ende März eine Friedenspflicht während der nicht gestreikt werden darf.

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  • Wickie712 vor 10 Minuten / Bewertung:

    Ich würde ja mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, aber an den beiden Tagen habe ich Home&Office.

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  • Witwe Bolte vor einer Stunde / Bewertung:

    Fortsetzung der Massen-Erpressungsaktion. Langsam wirds langweilig. 🥱

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  • doket vor einer Stunde / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Witwe Bolte

    Dass sich Lohnsteigerungen direkt auf Ihre Rente auswirken, wissen Sie aber schon. Dann lehnen Sie doch Ihre nächste Rentensteigerung ab, dann haben Sie mit mit deren Aktionen auch nichts zu tun.

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