ÖPNV-Streik bei Bayern-Heimspiel gegen Bergamo: Was Fußball-Fans wissen müssen

Am Tag des Heimspiels des FC Bayern gegen Atalanta Bergamo wird der ÖPNV in München erneut bestreikt. Kommt es erneut zu einem Notbetrieb?
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Am Mittwoch wird der ÖPNV in München erneut bestreikt, was auch Auswirkungen auf die Fußballfans haben wird.
Am Mittwoch wird der ÖPNV in München erneut bestreikt, was auch Auswirkungen auf die Fußballfans haben wird. © IMAGO / ActionPictures

Bayern-Fans aufgepasst: Am Mittwoch wird in München mal wieder der öffentliche Nahverkehr bestreikt – und das ausgerechnet am Tag des Achtelfinal-Rückspiels der Champions League zwischen dem FC Bayern und Atalanta Bergamo in der Allianz Arena (21 Uhr/DAZN). Ab 11 Uhr will Verdi möglichst viele Busse, Trams und U-Bahnen zum Stillstand bringen. Das würde die Anreise zum Spiel in Fröttmaning enorm erschweren, schließlich ist die Allianz Arena neben der Straßenanbindung fast ausschließlich per U-Bahn-Linie U6 zu erreichen.

Eine ähnliche Situation hatte es bereits vor gut einem Monat gegeben. Am 11. Februar empfingen die Bayern im DFB-Pokal RB Leipzig ebenfalls zu Hause. Damals hatte die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) noch einen Notbetrieb für Fans eingerichtet. Zuvor hatte die Ausrichtung des Pokalspiels aufgrund des Streiks sogar auf der Kippe gestanden.

Streik-Ausnahme für Bayern sorgte für Diskussionen

"Der Streik wird zur Folge haben, dass die Anfahrt, aber vor allem auch die Abfahrt vom Stadion eine Herausforderung wird, das ist nicht ersetzbar. Also das muss man klar so sehen", sagte Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen. Gemeinsam mit der MVG wurde schlussendlich doch noch eine Lösung gefunden, sodass die Partie stattfinden konnte.

Ob dieses Mal wieder ein Notbetrieb für Fans eingerichtet werden kann, ist fraglich. Dass für den FC Bayern am Streiktag – anders als für Pendler und sonstige Nutzer des ÖPNV – eine Ausnahme gemacht wurde, sorgte in der Folge für heftige Diskussionen. 

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8 Kommentare
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  • Eljas am 17.03.2026 18:51 Uhr / Bewertung:

    Ist schon ein faszinierendes Verständnis bei Verdi bzgl Prioritäten: Die, die in die Arbeit müssen, bekommen Verdis Probleme aufgehalst und die, die ins Fussballstadion wollen, sollen problemlos anfahren können! - Darauf braucht Verdi nicht stolz sein!!!

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  • meingottwalter am 16.03.2026 19:44 Uhr / Bewertung:

    Mei, dann wird halt wieder mal gestreikt. Und hoffentlich dann nicht wieder eine Ausnahme für ein Fußballspiel in dem es um nichts mehr geht.

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  • Münchner Kindl am 16.03.2026 21:00 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von meingottwalter

    Verdi macht ja auch eine Ausnahme speziell wegen dem Fußballspiel. In anderen Bundesländern wird an anderen Tagen oder gar nicht gestreikt. In München hat man den Streik bewusst aufgrund des Bayern-Spiels auf Mittwoch gelegt. Von daher ist es legitim, speziell wiederum hiergegen Maßnahmen zu ergreifen. Schon allein um ein Chaos zu verhindern und aus Gründen der öffentlichen Sicherheit.

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