Bauausschuss München: Tunnel an der Landshuter Allee wird länger

Der geplante Landshuter-Allee-Tunnel darf länger werden als bisher geplant. Gegen die Stimmen der Grünen stimmt der Bauausschuss Neuplanungen zu.
| Irene Kleber
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Stau, Verkehrslärm, Abgase: Das tägliche Bild für die Anwohner an der Landshuter Allee.
dpa Stau, Verkehrslärm, Abgase: Das tägliche Bild für die Anwohner an der Landshuter Allee.

München - Stadtrats-CSU und -SPD sind dafür, Grüne und Bund Naturschutz dagegen. Am Ende hat sich der Bauausschuss am Dienstag trotzdem dafür ausgesprochen, dass der geplante Landshuter-Allee-Tunnel noch ein bisschen länger werden soll als die bisher angedachten 1.450 Meter zwischen Donnersbergerbrücke und der Kreuzung Dachauer Straße.

Die Röhre soll am südlichen Ende noch unter der Arnulfstraße hindurch führen, damit auch die Anwohner dort vor dem Autolärm und den Abgasen der "schmutzigsten Straße Münchens" geschützt werden. Und weil der Verkehr sich noch deutlich erhöhen wird, soll er pro Richtung drei- statt nur zweispurig werden.

Nun darf die Verwaltung damit beginnen, erweiterte Pläne für die Röhre auszuarbeiten. "Den Verkehr unter die Erde zu verlegen ist die richtige Entscheidung", sagt CSU-Stadtrat Manuel Pretzl. Die Naturschützer fürchten, dass ein weiterer Ringtunnel nur noch mehr Autos in die Stadt zieht und durch die neuen Rampen zu wenig Platz für Radler und Fußgänger bleibt.

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