Wegen Scheich-Spruch FC Bayern: Wird Uli Hoeneß von Manchester City verklagt?

Uli Hoeneß äußerte sich zuletzt abfällig in Richtung Manchester City. Foto: Marijan Murat/dpa

Präsident Uli Hoeneß vom FC Bayern scheint den Unmut von Manchester City auf sich gezogen zu haben. Grund war ein Spruch über das Transfergebaren des englischen Meisters - droht ihm nun sogar ein juristisches Nachspiel?

München - Diese Äußerungen kamen bei Manchester City gar nicht gut an: Nachdem Bayern-Präsident Uli Hoeneß abfällig über die Transferpolitik der Engländer gesprochen hatte, hat City nun seine Anwälte eingeschaltet. Das berichtet der "Mirror".

"Mein Freund Pep hat mir erzählt, was passiert, wenn er einen Spieler haben will, der 100 Millionen Euro kostet", sagte Hoeneß kürzlich: "Er sammelt ein paar Videos über den Spieler und fliegt zum Scheich. Dann gibt es ein opulentes Essen, man sieht sich die Videos an, und der Scheich überweist die Summe. Am nächsten Tag dreht der Scheich den Gashahn um ein paar Millimeter weiter auf, und er hat das Geld wieder drin."

Manchester City fordert Entschuldigung von Hoeneß

Der Klub von Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola wertet diese Aussage als Beleidigung und verlangt eine öffentliche Entschuldigung von Hoeneß. Bleibt diese aus, will ManCity klagen. "Das sind die Aussagen eines selbstgefälligen, arroganten Egoisten", zitiert der "Mirror" eine namentlich nicht genannte Quelle. Außerdem sei der Klub darüber besorgt, dass Hoeneß' Äußerungen "auch rassistische Elemente enthalten könnte."

 

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