Verletzungssorgen beim TSV 1860 Entwarnung bei Grimaldi - Mölders und Wein trainieren

, aktualisiert am 11.09.2018 - 18:16 Uhr
Beim Training am Dienstag: Adriano Grimaldi hält sich den Knöchel - so schlimm scheint die Blessur aber nicht zu sein. Foto: ME

Schockmoment beim TSV 1860: Adriano Grimaldi musste am Dienstag die Vormittagseinheit der Löwen aufgrund einer Sprunggelenksverletzung abbrechen, kurz darauf gab es allerdings Entwarnung.

München - Angeschlagene und verletzte Löwen hat Daniel Bierofka schon genug. Während Torhüter Hendrik Bonmann (Innenbandanriss im Knie) und Stürmer Markus Ziereis (Außenbandanriss im Knie) gestern im Kraftraum für ihre Comebacks schwitzten, musste sich der Trainer des TSV 1860 im Rahmen seiner Ausbildung zum Fußball-Lehrer in Hennef auch noch folgenden Schreckmoment berichten lassen: Torjäger Adriano Grimaldi brach das Vormittagstraining ab.

"Er hat im Zweikampf mit Semi Belkahia einen Schlag abbekommen. Aber es ist sicher kein längerfristiges Problem", erklärte Sportchef Günther Gorenzel am Mittag, nachdem der 27-jährige Angreifer mit bandagiertem Knöchel vom Rasen gehumpelt war. Die zweite Einheit des Tages konnte der Deutsch-Italiener aber wieder bestreiten. Dürfte also klappen am Samstag beim FC Hansa Rostock (14 Uhr im AZ-Liveticker).

Zwei weitere Sorgen-Löwen lieferten Neuigkeiten: Grimaldis Sturmkollege Sascha Mölders konnte trotz Knochenödem am Schienbeinkopf mittrainieren. Gorenzel über Mölders: "Sascha macht einen guten Eindruck. Beim Abbremsen ist er etwas vorsichtig, aber bei den Sprints zieht er voll durch."

Mittelfeldmann Daniel Wein musste dagegen einen Rückschlag hinnehmen. Gorenzel: "Er hat wieder Probleme am Sprunggelenk. Wir können die Spieler nur fragen, ob sie Schmerzen haben oder nicht, und sehen, ob ihre Leistung passt."

Am Nachmittag marschierte Wein zwar wieder auf den Rasen, doch sein Einsatz steht und fällt mit der Frage, ob sein Sprunggelenk der Belastung Stand hält. Man habe mit Simon Seferings, Kristian Böhnlein und Neuzugang Romuald Lacazette aber "genug Optionen" für Rostock, so Gorenzel. Wenn Sechzigs Verletzungssorgen nicht noch weitergehen.

 

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