Transfergerücht FC Bayern soll an Leverkusener Havertz dran sein

26. November 2016: Leverkusens Kai Halpertz (links) im Duell mit Bayern-Profi David Alaba. Foto: firo/Augenklick

Wenn es um Transfergerüchte und den Bundesliga-Rivalen Bayer Leverkusen geht, sprechen sie beim FC Bayern vor allem über Benjamin Henrichs. Angeblich kursiert in München aber ein ganz anderer Name.

München/Leverkusen - Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge wird nicht müde, darauf hinzuweisen, dass der FC Bayern mit Joshua Kimmich ja schon die entsprechende personelle Alternative für den scheidenden Kapitän Philipp Lahm im Kader habe.

Und obwohl mit Rafinha ein weiterer routinierter Rechtsverteidiger beim deutschen Rekordmeister unter Vertrag steht, wird Benjamin Henrichs vom Bundesliga-Konkurrenten Bayer Leverkusen als Lahm-Ersatz hoch gehandelt.

Nach Informationen von Sport1 haben die Verantwortlichen des FC Bayern allerdings einen ganz anderen Leverkusener Spieler im Blick - nämlich Kai Havertz. Der erst 17-Jährige kam 2010 von Alemannia Aachen zu Bayer, wurde damals von Michael Reschke - er ist heute Technischer Direktor beim FC Bayern - nach Leverkusen geholt.

Havertz gilt als großes Talent, ist sowohl im Mittelfeld variabel einsetzbar und schwebt laut Bayer-Sportchef Rudi Völler "auf einer kleinen Wolke". "Er erinnert mich vom Spieltypus her an Mesut Özil. Er hat dieses Selbstverständliche, den Ball zu streicheln, einfache Dinge in voller Gelassenheit vorzubereiten", sagte Völler nach dem 3:1-Sieg in Augsburg, als Havertz zwei Treffer vorbereitete.

Gnabry bleibt ein Thema

Auch Serge Gnabry steht weiter auf der Wunschliste des FC Bayern: Denn trotz aller Dementis haben die Münchner die Option des Erstzugriffsrechts auf das Talent. Laut Kicker liegen Werder-Geschäftsführer Frank Baumann aktuell keine Anfragen für den Nationalspieler vor.

Auffällig: Gnabry und Havertz werden von der in Nürnberg ansässigen Agentur Spielerrat vertreten.

 

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