Trainer-Rochade deutet sich an FC Bayern: Wird der Neffe von Uli Hoeneß bald befördert?

Sebastian Hoeneß, Neffe von Bayern-Präsident Uli, könnte bald zum U23-Trainer befördert werden. Foto: AZ-Montage, imago/Lackovic, dpa/Marijan Murat

Im Unterbau des FC Bayern wird es im Sommer offenbar weitreichende Änderungen geben. U23-Coach Holger Seitz soll einem Medienbericht zufolge zum Sportlichen Leiter des Campus befördert werden - und der Neffe von Uli Hoeneß könnte zum großen Profiteur werden.

 

München - "Ich mache diesen Job noch zwei, drei Jahre", kündigte Uli Hoeneß im November an, dann wolle er die Geschicke des Vereins der nächsten Generation übergeben. An einen FC Bayern ohne den Namen Hoeneß werden sich die Fans aber wohl selbst dann nicht gewöhnen müssen. Die nächste Generation steht nämlich bereit - und soll zeitnah an höhere Aufgaben herangeführt werden.

Folgt Sebastian Hoeneß auf Holger Seitz?

In der Jugendabteilung, deren Neustrukturierung in den vergangenen Jahren vom Bayern-Präsidenten besonders forciert wurde, könnte das Wort der nächsten Hoeneß-Generation ab Sommer offenbar eine noch größere Rolle spielen als bisher. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, könnte Sebastian Hoeneß zur neuen Saison zum Cheftrainer der U23 befördert werden. Aktuell betreut der Sohn von Dieter und damit Neffe von Uli Hoeneß die U19 des Rekordmeisters.

Der 36-Jährige würde demzufolge von einer weitreichenden Umstrukturierung im Unterbau der Münchner profitieren. Offenbar planen die Bayern, den bisherigen U23-Coach Holger Seitz zum sportlichen Leiter des Campus zu befördern. In dieser Rolle könnte der Simbacher vom NLZ-Leiter Hermann Gerland lernen und dann mittelfristig dessen Aufgaben übernehmen. Dies hätte eine Art Dominoeffekt zur Folge, in dessen Zuge die Jugendtrainer jeweils um einen Jahrgang befördert würden.

Wird Hoeneß der Profiteur?

Heißt konkret: Seitz würde von U19-Coach Hoeneß beerbt. Dessen Posten könnte wiederum der aktuelle U17-Trainer Miroslav Klose übernehmen. Auf den Weltmeister von 2014 würde U16-Trainer Danny Schwarz folgen, Alexander Moj dürfte sich dafür über eine Beförderung von der U14 zur U16 freuen. Eine derartige Rochade würde durchaus Sinn ergeben, da die jeweiligen Trainer mit ihren Mannschaften in den nächsthöheren Jahrgang aufsteigen würden.

Doch auch ohne Meisterschaft wird die Mannschaft an der Aufstiegsrelegation teilnehmen, da der Tabellenzweite VfB Eichstätt keinen Lizenzantrag für die 3. Liga gestellt hat. Sollte der FC Bayern seine Trainer-Rochade durchziehen, dürfte sich Hoeneß nicht nur über eine vereinsinterne Beförderung freuen, sondern wäre bei einem Aufstieg sogar im Eiltempo im Profigeschäft angekommen.

 

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