Sollte Kovac entlassen werden Bericht: Ralf Rangnick ist Trainerkandidat beim FC Bayern

Vorgänger und Nachfolger? Der FC Bayern soll Ralf Rangnick (l.) als Nachfolger von Niko Kovac auf dem Zettel haben. Foto: imago images / opokupix

Ralf Rangnick ist angeblich ein ernstzunehmender Kandidat auf den Trainerposten beim FC Bayern. Schon vor dem Pokalfinale im Mai soll Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge den ehemaligen Trainer und Manager von RB Leipzig empfohlen haben.

 

München - Nach dem erneut wenig überzeugenden Auftritt in der Champions League beim 3:2-Sieg in Piräus werden die kritischen Stimmen in Richtung Niko Kovac wieder lauter. Wie die "SportBild" berichtet, hat der FC Bayern sogar schon einen potenziellen Nachfolger im Visier: Ralf Rangnick.

Der ehemalige Trainer und Manager von RB Leipzig soll bereits vor dem Pokalfinale im Mai von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge empfohlen worden sein, falls die Zusammenarbeit mit Kovac im Sommer beendet worden wäre. Wirklich konkret wurde die Personalie allerdings nicht. Auch, weil sich Präsident Uli Hoeneß demonstrativ hinter seinen Trainer stellte.

FC Bayern: Kovac-Unterstützer Hoeneß verliert an Macht

Dies könnte sich allerdings in absehbarer Zeit ändern: Der langjährige Bayern-Macher wird sein Präsidentschaftsamt nur noch bis zur Jahreshauptversammlung am 15. November fortführen und danach lediglich als gewöhnliches Aufsichtsratsmitglied agieren. Karl-Heinz Rummenigge, der als einer der größten Kovac-Skeptiker gilt und auch nach dem 3:2-Sieg in Piräus kritische Worte fand, wird dann der mächtigste Mann beim Rekordmeister sein.

Rein faktisch hat Kovac derweil gute Argumente auf seiner Seite: In der Bundesliga liegen die Bayern gerade einmal einen Zähler hinter dem ersten Platz, im DFB Pokal wurde die zweite Runde erreicht und auch in der Champions League hat der Rekordmeister mit neun Punkten aus drei Spielen die Maximalausbeute erreicht – steht mit einem Bein bereits im Achtelfinale. Inwiefern die aktuelle Situation bei den Bayern zu einer Krise taugt, wird sich also erst in den kommenden Wochen zeigen.

Ralf Rangnick soll sich das Traineramt bei den Bayern aber durchaus zutrauen. Der 61-Jährige war bis Ende vergangener Saison als Trainer und Sportdirektor in Personalunion bei RB Leipzig in der Verantwortung und übernahm danach den Posten als "Head of Sport and Development Soccer", wo er sich um die Entwicklung der weltweit verstreuten Fußball-Standorte von Sponsor Red Bull kümmert. Eine Rolle, mit der der 61-Jährige laut dem Bericht nicht wirklich zufrieden sein soll.

Ralf Rangnick: Ist auch Manchester United interessiert?

Doch die Bayern sind offenbar nicht der einzige Klub, der Interesse an einer Verpflichtung von Rangnick zeigt. Wie die "SportBild" weiter berichtet, soll auch Manchester United Rangnick auf dem Zettel haben, sollte der stark in die Kritik geratene Ole Gunnar Solskjaer den Verein verlassen.

 

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