Offensivstar in der Krise Pause für Müller? Das sagt Bayern-Präsident Hoeneß dazu

Uli Hoeneß herzt Thomas Müller nach dem Sieg des FC im Champions-League-Finale 2013 gegen Borussia Dortmund. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Thomas Müller steht wegen seiner veritablen Tore-Diät in dieser Bundesliga-Saison (ein Treffer) in der Kritik. Experten raten dem FC Bayern, dem Nationalspieler eine Pause zu gönnen. Was Bayern-Präsident Uli Hoeneß darüber denkt.

 

München - Im Training des FC Bayern lacht und feixt er wie immer - doch tief im Innern dürfte es bei Thomas Müller ganz anders aussehen. Es läuft in dieser Spielzeit nicht rund für den Offensivmann, auch beim 2:1 in Bremen vermochte er sich nicht aus der Tor-Krise - ein Bundesliga-Treffer erst - zu schießen, wurde in der 62. Minute ausgewechselt und war selbst nicht zufrieden.

Jetzt äußert sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß in der Sport-Bild zu der schwierigen Situation des 27-jährigen Nationalspielers: "Manchester United hätte vor einem Jahr 100 Millionen Euro für ihn bezahlt. Ich mache mir um den Thomas keine Sorgen." Er hoffe, dass Müller bald wieder zum absoluten Stammspieler wird: "Und ich bin davon auch überzeugt."

In der vergangenen Spielzeit hatte Thomas Müller zu diesem Zeitpunkt bereits 14 Mal in der Bundesliga getroffen: "In Normalform - und mit normalen Selbstvertrauen - spielt Thomas bei Bayern München. Er ist ein absoluter Führungsspieler bei uns. Wobei ich dabei nie auf den Trainer Druck machen werde", wird Honeß zitiert.

Am Samstag (15.30 Uhr, live bei Sky und im AZ-Liveticker) spielen die Bayern gegen den FC Schalke 04. Ob Müller dann auf dem Rasen auf seinen alten Spezl Holger Badstuber trifft, steht in den Sternen: Müller könnte von Thiago aus der Münchner Startelf gedrängt werden, Ex-Bayer Badstuber stand bei den Schalkern seit seinem Wechsel nach Gelsenkirchen bis dato noch keine Bundesliga-Minute auf dem Platz. 

 

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