Nach missglücktem Liga-Start FC Bayern: Frust in der Kabine? Kimmich kritisiert Kovac

Dauerbrenner beim FC Bayern: Rechtsverteidiger Joshua Kimmich. Foto: imago/eu-images

Am Tag nach dem enttäuschenden 2:2 gegen Hertha BSC soll Joshua Kimmich einem Bericht zufolge Trainer Niko Kovac kritisiert haben. Auch bei Renato Sanches ist der Unmut groß – der Youngster muss nach seiner Abgang-Absage eine Geldstrafe zahlen.

 

München - Kabinen-Zoff beim FC Bayern? Und das direkt zum Liga-Start?

Wie die "Bild" berichtet, soll Trainer Niko Kovac am Tag nach dem 2:2 gegen Berlin seinen Spielern klargemacht haben, dass er in der neuen Saison keine interne Kritik mehr an sich oder seiner Aufstellung dulde. "Der Kroate sagt, dass er im Vorjahr ein Auge zugedrückt habe, jetzt aber nicht mehr", schreibt die "Bild" zum Vorfall.

Kovac wechselte erst sehr spät

Hintergrund der Klartext-Ansage sollen demnach zwei Spieler der Münchner sein: Joshua Kimmich und Renato Sanches!

Dem Bericht zufolge soll Kimmich seinen Trainer kritisiert haben – Hintergrund waren die späten Spielerwechsel beim Liga-Auftakt. Trotz des Unentschiedens wechselte Kovac erst in der 85. und 87. Minute – auf seinen dritten Wechsel verzichtete er gar komplett! 

"Eigentlich habe ich überlegt, ob ich überhaupt wechsle, denn die Mannschaft hat es gut gemacht. Ich konnte dem Serge (Gnabry, d. Red.), dem Thomas (Müller, d. Red.), niemanden irgendwas Negatives nachsagen. Im Gegenteil! Alle haben alles gegeben. Eigentlich hätte ich keinen wechseln müssen", rechtfertige sich Kovac direkt nach der Partie am Freitagabend.

Geldstrafe für Renato Sanches

Renato Sanches wiederum hatte nach dem Spiel mehr als deutlich seinen Unmut über die aktuelle Situation geäußert. Das Mittelfeld-Talent aus Portugal kam erst in der 85. Minute ins Spiel, konnte keine entscheidenden Akzente mehr setzen. "Natürlich bin ich enttäuscht. (...) Es ist das zweite Mal, dass der Klub mich nicht hat gehen lassen. Fünf Minuten sind mir nicht genug", sagte der niedergeschlagene Youngster in der Mixed Zone. Auf die Nachfrage eines Journalisten, ob er den FC Bayern verlassen wolle, antwortete Sanches mit "Ja!".

Der "Bild" zufolge hat diese Aussage nun Konsequenzen: Das frischgebackene Geburtstagskind (wird am Sonntag 22, d. Red.) muss eine Geldstrafe von 10.000 Euro bezahlen.

Reaktionen auf das Sanches-Statement gab es bereits kurz nach der Partie. "Es ist nicht angebracht, dass man nach dem ersten oder zweiten Spiel so erbost hier davonläuft. Er wird noch seine Chance kriegen, davon sind wir hier alle überzeugt", so Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge. Einen Transfer in diesem Sommer schließt er aus: "Wir werden ihn nicht verkaufen, das geht nicht! Er tut gut daran, Ruhe zu geben."

Kimmich und Sanches zeigen: Bereits zum Liga-Start herrscht einige Unruhe beim FC Bayern!

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