Auslosung in Nyon Champions League: Der FC Bayern trifft auf Real Madrid

, aktualisiert am 13.04.2018 - 13:23 Uhr
Der FC Bayern, Real Madrid, der FC Liverpool und der AS Rom stehen im Halbfinale der Champions League. Foto: Claude Paris/AP/dpa/AZ

Was für ein Hammer-Los! Der FC Bayern trifft der Champions League auf Real Madrid.

 

München - Der FC Bayern trifft in der Vorschlussrunde der Champions League auf Real Madrid. Dies ergab die Auslosung am Freitagmittag in Nyon. Das Hinspiel bestreiten die Münchner am 24./25. April in der Allianz Arena, das Rückspiel findet am 1/2. Mai im Estadio Santiago Bernabeu statt.

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Einen Wunschgegner für die Runde der letzten Vier mochte zuvor keiner beim FC Bayern benennen. "Rom hat gezeigt, dass es total stark spielen kann. Deswegen gibt es in dieser Gruppe von vier Mannschaften keine schwache mehr. Jetzt gibt es keinen Gegner, von dem man sagen könnte, der ist leicht zu schlagen", sagte Klubpräsident Uli Hoeneß.

Im Parallelspiel zum unspektakulären 0:0 der Bayern gegen den FC Sevilla zeigte Cristiano Ronaldo einmal mehr, dass er für Real Madrid Gold wert ist - und die Fußballwelt mit seiner Art, den Sport zu leben, spaltet. Obwohl der Weltfußballer in seinem 150. Spiel in der Champions League lange wirkungslos blieb, war der 33 Jahre alte Portugiese auch nach dem blamablen Auftritt der Königlichen im Viertelfinalrückspiel gegen Juventus Turin der Held des Abends.

Ronaldo: "Wir haben lange Zeit gelitten"

Beim von niemandem erwarteten Zwischenstand von 0:3 trat "CR7" in der siebten Minute der Nachspielzeit zum Elfmeter an, den Mehdi Benatia mit einem Foul an Lucas Vazquez verursacht hatte. Mit starken Nerven knallte Ronaldo den Ball in die rechte obere Ecke des Juve-Tores und ließ die 80.000 Fans auf den Tribünen ausflippen. Es war sein 120. Tor in der Königsklasse. "Wir haben lange Zeit gelitten", gab Ronaldo nach der Partie zu.

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Auch der FC Liverpool mit seinem deutschen Trainer Jürgen Klopp erreichte das Halbfinale, indem er Manchester City aus dem Wettbewerb kegelte. Und nicht zu vergessen das Überraschungsteam der Champions-League-Spielzeit – der AS Rom. Die Römer schalteten auf grandiose Art und Weise den FC Barcelona aus – und gerieten förmlich in Ekstase

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Real Madrid

Die Zeiten, in denen der FC Bayern den Königlichen als "schwarze Bestie" den Angstschweiß auf die Stirn trieb, sind vorbei. Seit 2000 kamen die Münchner nur in drei der acht K.o.-Duelle weiter (zuletzt 2012). 2014 scheiterten sie im Halbfinale mit dem 0:4 in München krachend, 2017 war es im Viertelfinale beim 2:4 n.V. in Madrid unglücklich.

Präsident Florentino Perez ist sicher: "Wir spielen gegen die Bayern, wie immer." Der Titelverteidiger träumt vom dritten Triumph in Serie und dem 13. insgesamt. Hoffnung macht trotz des dramatischen 1:3 gegen Juventus Turin im Halbfinal-Rückspiel vor allem Ronaldo.

Der 33-Jährige ist in der Form seines Lebens. 2017 schoss er fünf der sechs Real-Tore gegen die Bayern, in dieser Saison traf er in zehn Spielen unglaubliche 15-mal – und übertünchte Mängel in der kollektiven Defensivarbeit (zwölf Gegentore).

 

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