Löwen-Gegner im AZ-Check TSV 1860: Meppens Torgefahr und Wiedersehen mit Altbekannten

, aktualisiert am 15.02.2020 - 13:22 Uhr
Meppens Deniz Undav (links) im Zweikampf mit Daniel Wein. Foto: imago images / Beautiful Sports

Am Samstag gastiert der TSV 1860 bei Tabellennachbar SV Meppen. Der nächste Gegner der Löwen im AZ-Check.

 

München - Mit dem SV Meppen wartet am Samstag auf die Löwen (14 Uhr, Magenta Sport und im AZ-Liveticker) ein Duell auf Augenhöhe.

Der Tabellensechste empfängt die punktgleichen Löwen, die lediglich aufgrund der schlechteren Tordifferenz auf Rang sieben legen. Zudem haben beide Mannschaften mit neun Siegen, sieben Unentschieden und sieben Niederlagen die identische Saisonbilanz vorzuweisen. Das Hinspiel Mitte August endete bezeichnenderweise 0:0. Der SV Meppen im AZ-Check.

1. Wie ist der SV Meppen momentan in Form?

Während die Löwen mit fünf Punkten aus drei Spielen ordentlich in die Rest-Rückrunde gestartet sind, hakte es bei den Niedersachsen zu Jahresbeginn.

Nach zwei Niederlagen zum Auftakt konnte das Team von Trainer Christian Neidhart mit einem Sieg am vergangenen Wochenende gegen den 1. FC Magdeburg den kompletten Fehlstart verhindern und wieder ein Lebenszeichen im erweiterten Aufstiegsrennen setzen.

Vor allem in der heimischen Hänsch-Arena, in der die Löwen 1994 den Bundesliga-Aufstieg perfekt machten, haben die Meppener etwas gutzumachen. In den beiden Heimspielen 2020 gingen die Emsländer als Verlierer vom Platz und mussten sich gegen Aufsteiger Waldhof Mannheim (0:1) und Kellerkind Chemnitz (1:2) jeweils knapp geschlagen eben.

2. Darauf muss der TSV 1860 aufpassen

Gewarnt sein dürften die Löwen vor allem vor einem Meppen-Akteur. "Mit Deniz Undav haben sie einen Klassespieler vorne drin, der eine überragende Saison spielt", sagte Löwen-Coach Michael Köllner über Meppens personifizierte Lebensversicherung

Der Mittelstürmer erzielte in dieser Saison mit 13 Toren bisher einen Treffer mehr als Löwen-Torjäger Sascha Mölders und liegt damit auf Rang vier der Torschützenliste. Zudem steuerte der 23-Jährige weitere zehn Assists bei, was ihn derzeit zum Topscorer der dritten Liga macht.

Ohnehin zählt Meppen mit aktuell 43-Saisontoren zu den gefährlichsten Offensivmannschaften der dritten Liga.

3. Und sonst: Zwei Ex-Löwen im Meppen-Kader

Am Samstag gibt es im Emsland zudem ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Sowohl Valdet Rama als auch Nicolas Andermatt haben eine Löwen-Vergangenheit.

Der mittlerweile 32-jährige Rama spielte von 2014 bis 2016 für die Giesinger. Besonders in Erinnerung dürfte den Löwen-Fans sein Pfostenknaller im Relegations-Rückspiel 2015 gegen Kiel geblieben sein. Seinen Abpraller staubte Kai Bülow zum Last-Minute-Siegtreffer ab. 

Auch der Schweizer Andermatt lief für die Löwen auf und zählte 2018 zu den Aufstiegshelden der Sechzger. Während Andermatt gegen den TSV 1860, nach bisher nur drei Kurzeinsätzen, sein Startelf-Debüt feiert, zählt Flügelspieler Rama zum erweiterten Stammpersonal in Meppen und erzielte bereits fünf Saison-Treffer.

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