Landtagswahl 2018 Wahl-O-Mat Bayern: Alle Infos zum Abstimmungs-Tool

Auch zur Landtagswahl 2018 gibt es wieder den Wahl-O-Mat. Foto: Peter Kneffel/dpa

Am 14. Oktober findet die Landtagswahl in Bayern statt. Der Wahl-O-Mat steht auch diesmal wieder für alle bereit, die sich vor der Wahl noch unsicher sind. Hier gibt es alle Informationen zum Abstimmungs-Tool.

 

Wahl-O-Mat Landtagswahl 2018 Bayern
Klicken Sie ins Bild für den Wahl-O-Maten: wahlomat.abendzeitung-muenchen.de 

Berlin, München - CSU, Grüne, SPD, Freie Wähler, AfD, FDP, Linke - oder doch eine andere Partei? Viele Wahlberechtige sind vor der Landtagswahl in Bayern (14. Oktober) noch unsicher, welcher Partei sie ihre Stimme geben sollen – im schlimmsten Fall gehen sie dann gar nicht erst in ein Wahllokal. Damit sich potentielle Wähler im Vorfeld informieren können, gibt es seit 2002 den Wahl-O-Mat, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

"Der Wahl-O-Mat ist mittlerweile zum demokratischen Volkssport geworden", sagt bpb-Präsident Thomas Krüger. Mittlerweile hat sich der Wahl-O-Mat also zu einer festen Informationsgröße im Vorfeld von Wahlen etabliert, auch für die bevorstehende Landtagswahl gibt es wieder einen Wahl-O-Mat. Die Abendzeitung ist Medienpartner des Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung, weshalb Sie das praktische Tool gleich hier nutzen können:

Wie funktioniert der Wahl-O-Mat?

Anhand von 38 Thesen verrät der Wahl-O-Mat dem Nutzer, welche politische Position der vorhandenen Parteien der eigenen am nächsten steht. Mithilfe des interaktiven Tools kann der Wähler so also eine Position mit denen der Parteien vergleichen.

Der Nutzer kann jede der 38 Thesen mit "stimme zu", "stimme nicht zu", "neutral" oder "These überspringen" beantworten. Die eigenen Antworten werden mit denen der Parteien abgeglichen – am Ende wird dann die Übereinstimmung mit den jeweiligen Parteien ausgerechnet. Beim Wahl-O-Mat kann man jederzeit zu vorherigen Thesen zurückkehren und die Antworten gegebenenfalls ändern.

Nachdem alle Thesen beantwortet wurden, kann man Thesen auswählen, die dem Nutzer besonders wichtig sind. Diese gewichteten Thesen zählen dann doppelt. Anschließend können aus dem großen Parteien-Pool dann insgesamt acht ausgewählt werden. Anhand deren Positionen werden die eigenen Antworten dann abgeglichen. Jedoch kann der Nutzer die acht Parteien immer wieder neu auswählen – und das ohne die 38 Thesen nochmals beantworten zu müssen.

Welche Parteien stehen zur Auswahl?

Neben den "etablierten" Parteien (CSU, SPD, Freie Wähler, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, AfD, Die Linke) nehmen auch etliche kleinere Parteien am Wahl-O-Mat teil – insgesamt sind es 18. 

Das Ergebnis – und nun?

Nachdem die Parteien ausgewählt wurden, folgt das Ergebnis. Dann wird angezeigt, mit welcher Partei der Nutzer die häufigsten Gemeinsamkeiten aufweist. Ein Balkendiagramm mit Prozentangaben visualisiert die Übereinstimmung. Im Nachhinein kann sich der Nutzer nochmals jede These im Detail ansehen und dort die eigene Antwort mit denen der Parteien vergleichen. Wichtig: Die Partei, die der Wahl-O-Mat dem Nutzer am Ende anzeigt, muss natürlich nicht zwangsläufig gewählt werden, es handelt sich nicht um eine Wahlempfehlung. Laut bpb soll das Ergebnis nur als "Appetitanreger" für weitere Überlegungen und zur ersten Orientierung dienen.

 

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