Klatsche für den TSV 1860 München Einzelkritik: Sechs Fünfer für ganz schwache Löwen

Mussten den Mannheimern vier Mal beim Jubeln zuschauen: Die Spieler des TSV 1860 München. Foto: imago /Jan Huebner

Bitterer Abend für den TSV 1860 München. Beim Auswärtsspiel gegen Waldhof Mannheim kassieren die Löwen vier Gegentore. Die Einzelkritik.

 

München - Der TSV 1860 München kassiert eine bittere Klatsche beim Auswärtsspiel in Mannheim. Einzig Keeper Hendrik Bonmann zeigt ein gutes Spiel, dennoch muss der Löwenschlussmann vier Mal hinter sich greifen (Hier geht's zum Liveticker zum Nachlesen). Es hagelt Vierer und Fünfer. Die Einzelkritik.

HENDRIK BONMANN, NOTE 2: Bester Löwe. Riesen-Parade gegen Mannheims Deville in der Anfangsphase. Vor dem 0:2 ebenfalls stark und letztlich doch geschlagen.

HERBERT PAUL, NOTE 4: Zuletzt Torschütze, diesmal anfangs ebenfalls selbstbewusst und aktiv. Einem schwungvollen Beginn folgten weniger Paul-Aktionen, beim 0:2 zu langsam.

FELIX WEBER, NOTE 5: Der Spielführer ist nach Gelb-Rot-Sperre zurück in der Startelf. Erst solide, später ebenfalls mehrfach nicht auf dem Posten. Druck für Weber, aber gut für seinen Trainer: Berzel lauert.

DENNIS ERDMANN, NOTE 5: Seinen großen Sprüchen lässt der Neulöwe nach schwachem Auftakt nicht viele großen Taten folgen. Am 0:1 beteiligt, da er bei etwas besserem Stellungsspiel noch hätte eingreifen können. Auch beim 0:2 zu spät dran.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 4: Sechzigs Standard-Spezialist wollte es heute mal aus dem Spiel heraus versuchen - und scheiterte mit zwei (unplatzierten) Schüssen. Defensiv wacklig.

DANIEL WEIN, NOTE 4: Der Abräumer hatte diesmal etwas Mühe, die schnellen Mannheimer Angriffe abzuwehren. Teilschuld am 0:2, als er nicht in den Zweikampf ging.

DENNIS DRESSEL, NOTE 5: Nicht der Tag des Youngsters. Zwei, drei Schussversuche. Beim 0:1 konnte er Gegenspieler Schulz nicht bremsen - wie auch sonst nur selten die anrollenden Angriffe.

BENJAMIN KINDSVATER, NOTE 5: Verschlafenes Spiel des Rechtsaußen. Jagte den Ball nach einer verpassten Mölders-Chance mit vollem Risiko drüber. Ansonsten kaum zu sehen.

EFKAN BEKIROGLU, NOTE 3: Sechzigs Spielmacher zeigte sich auch heute sehr präsent. Starke Einzelaktion knapp am Kasten vorbei, tolle Vorarbeit für Mölders, Pfostenschuss. Zum Leidwesen der Löwen fehlte die Effektivität.

MARIUS WILLSCH, NOTE 5: Weiter viel Luft nach oben. Zuletzt so gut wie wirkungslos, diesmal von Anfang an mit Akzenten. Aber: zu unpräzise, überflüssigen Verwarnung nach eigenem Ballverlust. Bitter: Seinem dummen Foul folgte der Freistoß zum 0:1.

SASCHA MÖLDERS, NOTE 5: Sechzigs Sturmspitze hing ziemlich in der Luft. Vergab zwei Minuten nach dem Rückstand den postwendenden Ausgleich, sonst abgemeldet.

TIMO GEBHART, NOTE 4: Sollte nach dem 0:2 die Wende bringen - und musste zusehen, wie Mannheim nachlegte. Bemüht, aber ohne große Impulse.

FABIAN GREILINGER, NOTE 4: Siehe Gebhart - auch der schnelle Junglöwe nichts mehr am Debakel ändern.

MARKUS ZIEREIS: Kam zu spät für eine Bewertung.

Lesen Sie hier: Bernhard Trares im AZ-Interview: "1860 muss wieder mehr Seriosität reinbringen"

 

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