Geschichten von der Säbener Ribery ist der Geldstrafen-Meister des FC Bayern

Trat öfter mal daneben, und wurde doch oder auch deshalb zur Vereinslegende: Franck Ribéry. Foto: firo/Augenklick

In der Mini-Serie "Geschichten von der Säbener" geht es um die kleinen, amüsanten Dinge über die Bayern-Profis, die selbst die treuen AZ-Leserinnen und -Leser vielleicht noch nicht kannten. Diesmal: Franck Ribéry und seine Strafakte beim Rekordmeister.

 

München – Es ist Krisenzeit – auch an der Säbener Straße. Die Stars des FC Bayern trainieren zu Hause und warten darauf, dass der Ball wieder rollt und sich das Coronavirus endlich verzieht.

Wir wollen die Zeit bis dahin ein wenig verkürzen – mit unserer täglichen Rubrik "Geschichten von der Säbener", in der es um die kleinen, amüsanten Heimlichkeiten der Bayern-Profis geht, die selbst die treuen AZ-Leserinnen und -Leser vielleicht noch nicht kannten. Heute geht’s um Strafen.

Der FC Bayern und die Geldstrafen

Eine niemals endende Geschichte, die stets um neue Episoden bereichert wird.

Zum Beispiel durch Jérôme Boatengs Trip Richtung Leipzig, als der Verteidiger seinen kranken Sohn besuchte und auf dem Rückweg mit seinem Wagen in die Leitplanke krachte. Boateng war in einem Mercedes-Modell unterwegs – und nicht in seinem Dienst-Audi.

Dies sorgte intern für Ärger, genauso die Tatsache, dass zuletzt mehrere Stars mit ihren privaten Luxuskarossen an der Säbener Straße vorfuhren.

Was vertraglich verboten ist. Laut "Bild" wurde für das nächste Vergehen dieser Art ein Bußgeld in Höhe von 50.000 Euro angedroht. Also: Obacht, nach welchem Autoschlüssel man greift!

Von allen erwischte es Ribéry am häufigsten

Bayern und die Geldstrafen. Mario Basler wurde öfter mal für nächtliche Ausflüge oder Raufereien zur Kasse gebeten, von 10.000 Mark war die Rede. Die Rekordstrafe verdiente sich später Philipp Lahm, weil er der "SZ" ein Interview gab, in welchem er die Vereinspolitik kritisierte. Mehr als 50.000 Euro musste Lahm dem Vernehmen nach abtreten.

Lahms "Thronfolger": Franck Ribéry. Der Franzose watschte Arjen Robben einst in der Kabine ab, 2019 ließ er sich dann ein Goldsteak schmecken und wütete nach Beleidigungen in den Sozialen Medien gegen seine Kritiker. Die genaue Höhe der Strafe wurde zwar nicht bekannt, doch seitdem hat Ribéry den Titel "Geldstrafen-Meister" bei Bayern inne.

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