Geschichten von der Säbener FC Bayern: Álvaro Odriozola - Lame Duck statt Rennpferd

, aktualisiert am 16.04.2020 - 08:31 Uhr
Winter-Leihgabe von Real Madrid: Alvaro Odriozola Foto: sampics/Augenklick

Die Stars des FC Bayern trainieren seit vergangener Woche wieder und warten darauf, dass sich das Coronavirus endlich verzieht. Diesmal in den "Geschichten von der Säbener": Álvaro Odriozola.

 

München - Ein großes Rätsel ist dieser Álvaro Odriozola den meisten Bayern-Fans wohl nach wie vor. Denn der Spanier, den die Münchner im Winter von Real Madrid ausgeliehen haben, wohin er 2018 für 35 Millionen Euro (!) von San Sebastián gewechselt war, konnte seine Bayern-Tauglichkeit nicht mal ansatzweise unter Beweis stellen.

Der 24-Jährige kam lediglich zwei Mal zum Einsatz: Für sieben Minuten als Joker im Pokal gegen Hoffenheim (4:3) und in der Bundesliga gegen Paderborn (3:2) von Beginn an. Nach 63 Minuten hatte Hansi Flick da allerdings genug von ihm gesehen und wechselte ihn wieder aus.

Flick kann mit Odriozola wenig anfangen

Der Bayern-Coach, der im Winter einen neuen Rechtsverteidiger haben wollte und von Sportdirektor Hasan Salihamidzic Odriozola bekam, kann ganz offensichtlich nichts mit diesem anfangen. Und so wird er sich nach einem halben Jahr und dem Ende des Leihgeschäfts wieder aus München verabschieden müssen.

Wie Álvaro Odriozola und Thomas Müller sich auf dem Platz verstehen würden, werden wir wohl nicht mehr erfahren. Schade. Denn zumindest abseits des Spielfeldes teilen die beiden Interessen.

Odriozola besitzt zwei Rennpferde, die auf die Namen "Royaume" und "Guitar" hören, Müller züchtet gemeinsam mit seiner Ehefrau Lisa Pferde. Außerdem ist Odriozola begeisterter Donald-Duck-Fan. Passt für seine Bayern-Zeit auch besser. Da war er nämlich bislang eher eine Lame Duck als ein Rennpferd.

 

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