Frau Susi muss ihn trösten FC Bayern: Als Franck Ribéry trifft, bricht es aus Uli Hoeneß heraus

Als Franck Ribéry das Tor für den FC Bayern erzielt, muss Uli Hoeneß hemmungslos weinen - der Gefühlsausbruch des Bayern-Präsidenten in Bildern. Foto: imago/MIS

Franck Ribéry krönt die Gala des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt mit einem herausragenden Treffer. Beim Tor des Franzosen weint Präsident Uli Hoeneß hemmungslos auf der Tribüne.

 

München - Franck Ribéry riss sich das Trikot vom Oberkörper, rannte in Richtung Eckfahne und rutschte vor die Südkurve. Wie ein junger Spund zelebrierte der Altmeister sein Gala-Tor bei der 5:1-Demontage des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt. Dass Ribéry und Arjen Robben in ihrem letzten Heimspiel trafen, steigerte die Münchner Feierlichkeiten superlativ.

Süle feiert Ribéry und Robben

"Diese Arbeitsmoral, die sie mit 36 und 35 noch an den Tag legen. Ich habe tagtäglich gesehen, wie sie dafür gearbeitet haben. Arjen hatte ein schweres Jahr, war fünf Monate verletzt. Wie er sich zurückgekämpft hat für diesen Moment. Das hat man ja auch bei unserem Jubel gesehen, wie wir alle zu ihm hingerannt sind. Auch bei Franck", sagte Kollege Niklas Süle nach der Partie in der Mixed Zone über die beiden Altstars: "Das sind die Geschichten, die schreibt nur der Fußball. Da hatte ich Gänsehaut am ganzen Körper."

Gänsehaut, die hatte, bildlich gesprochen, offenbar auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß – beim Treffer seines Lieblingsspielers Ribéry. Dieser hatte den heute 67-Jährigen etwa während dessen Haftzeit (wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe) im Gefängnis besucht. Hoeneß hatte in der Vergangenheit wiederholt vom besonderen Verhältnis zwischen den beiden gesprochen.

Bayern-Boss Hoeneß überkommen die Reaktionen

Als der französische Außenangreifer nun das 4:1 schoss (72. Minute), indem er gleich mehrere Frankfurter austänzelte und Keeper Kevin Trapp dann auch noch mit einem feinen Chip-Ball überlupfte, schlug der Vereinspräsident auf der Tribüne die Hände über dem Gesicht zusammen und begann, - wohl aus Freude - hemmungslos zu weinen.

Der einstige Nationalspieler hatte einen hochroten Kopf, das Gesicht gezeichnet vom Weinkrampf. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge stand eher sachlich-nüchtern daneben. Hoeneß musste derweil von Ehefrau Susi getröstet werden, die herbeikam und ihn umarmte.

Das Ribéry-Tor – ein besonderer Moment für viele, die es mit dem FC Bayern halten. Besonders für Hoeneß.

 

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