FC-Bayern-Präsident macht Ansage Hoeneß im TV: FC Bayern hat bereits Transfers fix gemacht

Bayern-Präsident Hoeneß hat sich in der Sendung "Doppelpass" zu möglichen Neuzugängen geäußert. (Archivbild) Foto: imago/GEPA pictures

Der Präsident des FC Bayern verkündet im Fernsehen, dass die ersten Top-Transfers für die kommende Saison bereits fix sein sollen. Namen nennt Uli Hoeneß aber nicht.

 

München - Das ist mal eine Ansage! Uli Hoeneß hat live im Fernsehen beim "Doppelpass" auf Sport1 gesagt, dass der FC Bayern bereits einige Zugänge von Top-Spielern in der für nächste Saison angekündigten Transfer-Offensive unter Dach und Fach gebracht haben soll.

Hoeneß reagierte dabei auf die Kritik in der Talkrunde, dass Hasan Salihamidzic als Sportdirektor bisher nicht überzeugen könne. Über Salihamidzic sagte Hoeneß vielsagend: "Der macht einen Superjob. Wenn Sie wüssten, wen wir alles schon sicher haben für die neue Saison…"

Namen der Spieler wollte der Bayern-Präsident noch nicht nennen, mit der Begründung: "Wenn wir jetzt schon bekanntgeben, wen wir haben. Dann sind die, die dann vielleicht nicht mehr spielen, doch böse." Und weiter: "Als Sportdirektor kann man nicht einfach alles rausposaunen".

Hoeneß: Bereit die Meisterschaft für den Umbruch zu opfern

"Wir hatten beschlossen, nicht diese, sondern nächste Saison zu klotzen", sagte Hoeneß zum Kaderumbau. Dem Vernehmen nach soll auch die Verpflichtung des französischen Weltmeisters Lucas Hernandez (23) von Atlético Madrid für über 80 Millionen Euro sicher sein.

Die Bayern hatten sich für die laufende Saison auf dem Transfermarkt zurückgehalten. "Wir sind bereit gewesen, die Meisterschaft auch mal ein Jahr zu opfern", sagte Hoeneß: "Ich habe in meinem Leben mehr als 50 Titel gewonnen, da kommt es auf den einen oder anderen nicht an."

Kritik am FC Bayern? Okay, solange die Ergebnisse stimmen

Probleme beim Umbruch der Mannschaft noch dazu mit einem neuen Trainer (Niko Kovac) seien einkalkuliert gewesen. "Wenn die Saison nicht so schwierig wäre, würden wir jetzt hier sitzen und wir hätten zehn Punkte Vorsprung. Und das will doch auch keiner", äußerte der Präsident: "So ein Umbruch geht nicht ohne Schrammen vonstatten."

Die Bayern hatten in der Bundesliga mit dem 1:0 gegen Hertha BSC zumindest am Samstag nach Punkten zu Spitzenreiter Borussia Dortmund aufgeschlossen. "Wir haben einen Trainer, der infrage gestellt wird. Wir haben einen Sportdirektor, der nichts taugt. Wir haben eine Mannschaft, wo es nur Unruhe gibt. Mit der Kritik können wir gut leben, solange die Ergebnisse stimmen", erklärte Hoeneß.

 

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