FC Bayern Nationalspieler zurück in München: Seehofer empfängt Lahm und Co.

Philipp Lahm freut sich über die Rückkehr nach München Foto: spot on news

Die Fußballweltmeister sind zurück! Ein Teil der Spieler des Erfolgsteams ist nach dem Jubelauftritt auf der Berliner Fanmeile gleich weiter nach München geflogen. Dort begrüßten Ministerpräsident und FC-Bayern-Vorstand die Helden Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer, Toni Kroos, Mats Hummels und Thomas Müller. spot on news war dabei.

 

Rio-Berlin-München: Die Fußballweltmeister Philipp Lahm (30), Bastian Schweinsteiger (29), Manuel Neuer (28), Thomas Müller (24) und Toni Kroos (24) sind zusammen mit Frauen und Freundinnen nach acht Wochen wieder zuhause angekommen. Am Flughafen in München wurden die Spieler am Dienstag von Ministerpräsident Horst Seehofer (65) und Oberbürgermeister Dieter Reiter (56) begrüßt.

Zuvor hatten sich die Fußballer nach dem zehnstündigen Flug und einem Autokorso durch Berlin auf der dortigen Fanmeile gebührend feiern lassen. Durch eine verspätete Abreise aus Rio de Janeiro verzögerte sich die Ankunft der Nationalmannschaft in Berlin und auch der Weiterflug der Spieler in die bayerische Landeshauptstadt.

Mit am Flughafen dabei war dort auch der Vorstand ihres Heimatclubs FC Bayern München, darunter Karl-Heinz Rummenigge (58, Europameister 1980) und Matthias Sammer (46, Europameister 1996). Beim Gedanken an die Weltmeisterschaft erzählte Sammer der Nachrichtenagentur spot on news vor der Landung der Spieler ein wenig wehmütig: "Ich wäre auch gern auf dem Platz gestanden, ich wäre auch gern mal Weltmeister geworden". Über die Leistung der Mannschaft in Brasilien sagte er: "Erfolg ist nicht unbedingt steuerbar, aber planbar." Für die FC-Bayern-Spieler gehe es jetzt darum, sich wieder auf den Alltag einzulassen.

Ebenfalls an Bord der kleinen Propeller-Maschine: Manager Oliver Bierhoff (46), der als Erster aus dem Flugzeug stieg und Mats Hummels (25). Letzterer war überraschenderweise ohne Freundin Cathy Fischer auf dem Rollfeld erschienen, hatte seine Fans begrüßt und Reportern und Feierrummel im Gegensatz zu seinen Kollegen schnell den Rücken gekehrt. In den vergangenen Tagen hatte es für Fischer immer wieder böse Kommentare gehagelt, nachdem sie ein paar Schnappschüsse vom WM-Finale auf Instagram veröffentlicht hatte. Follower hatten sie als "mediengeil" bezeichnet.

Empfangen wurden die Sportler von der Blaskapelle Vagen, die zu Ehren von Jogi Löws Jungs den "Erzherzog-Albrecht-Marsch" spielte. Kapellmeister Jürgen Schubert verriet spot on news, dass man ihn erst am Montagabend angerufen und gebeten habe, für die WM-Helden zu spielen. Mit der Stimmung schienen alle zufrieden - dennoch versicherte Schubert, er hätte auch etwas anderes gespielt, wenn Thomas Müller der Begrüßungssong nicht gefallen hätte.

Die Medaillen und den Pokal hatten die WM-Helden bereits in Brasilien entgegen genommen, in München gab's für die herausragende Fußballleistung nun zusätzlich noch echte weiße Porzellan-Löwen und ein großes Lob vom Ministerpräsident persönlich. Auf eine Rede wurde jedoch aufgrund der Lautstärke auf dem Rollfeld verzichtet.

"Nach fünf Wochen ist es schon sehr schön wieder nach Hause zu kommen", bestätigte Team-Kapitän Philipp Lahm und freute sich auch über den strahlenden Himmel bei der Ankunft in München. "Das Wetter hat wunderbar mitgespielt, die bayerischen Farben Weiß und Blau". Nun gibt es erst einmal drei Wochen lang Pause. Lahm zumindest ist sich sicher, dass er ohne Probleme abschalten kann, sein Sohn halte ihn auf Trab, erklärte er. Auch seinen Kollegen wird er wohl erst am Ende des Urlaubs wieder begegnen. Auf die Frage, ob er sich nach acht gemeinsamen Wochen auf WM-Mission schon auf das Wiedersehen freue, antwortete der 30-Jährige zögernd aber lachend: "Kein Kommentar".

Im schwarzen Audi sollte es für die Sportler anschließend im offiziell nicht geplanten Autokorso Teil II quer durch München zurück in die jeweilige Heimat gehen. Die Abreise gestaltete sich schwierig, Presse und Fans stürmten die Absperrungen und verhinderten ein Abfahren der Autos. Vor allem um Torwart-Star Manuel Neuer scharrten sich die Schaulustigen in der Hoffnung auf ein Foto mit dem Keeper.

 

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