Fall Robben lässt Heynckes kalt FC Bayern gegen Hertha ohne James und Boateng

Gegen Hertha BSC außen vor: Jérôme Boateng (links) und James Rodríguez. Foto: GES/Augenklick

Ohne Mittelfeldspieler James Rodríguez und Innenverteidiger Jérôme Boateng geht der FC Bayern am Samstag ins Bundesliga-Heimspiel gegen Hertha BSC.

 

München - Bayern-Trainer Jupp Heynckes muss im Bundesligaspiel am Samstag (15:30 Uhr live bei Sky und im AZ-Liveticker) gegen Hertha BSC auf James Rodríguez und Jérôme Boateng verzichten.

Der kolumbianische Nationalspieler hatte sich beim 5:0 in der Champions League gegen Besiktas Istanbul eine Muskelverletzung an der Wade zugezogen, der deutsche Nationalspieler klagte nach dem Achtelfinal-Hinspiel über Unwohlsein. "Er hat eine Erkältung, und es ist ein Magen-Darm-Infekt dazugekommen", sagte Heynckes.

Leicht angeschlagen sind auch Mats Hummels und Joshua Kimmich (beide mit Prellungen). Bei beiden hofft der Bayern-Coach aber auf einen Einsatz gegen die Berliner. Hier gibt's die PK im Liveticker zum Nachlesen

19 Punkte hat der FC Bayern Vorsprung auf den Zweiten Dortmund. Dass es deshalb zu einem Spannungsabfall kommen könnte, glaubt Heynckes nicht: "Ich habe keine Bedenken, dass die Mannschaft in der Konzentration nachlässt. Es kann kein Relaxen geben, das wird auch nicht stattfinden."

Rummenigge: "Halbe Heynckes-Saison jetzt schon fast historisch"

Erneut gelassen reagierte der 72-Jährige auf die jüngsten Äußerungen von Arjen Robben, der mit seiner Reservistenrolle beim Besiktas-Spiel nicht einverstanden gewesen war. "Das wird alles überbewertet. Ich finde nicht, dass das unser Betriebsklima stört. Wenn Spieler ehrgeizig und leidenschaftlich, dann ist das nachvollziehbar, dass jeder spielen will. Damit gehe ich gelassen um. Es ist alles bestens", sagte Heynckes.

"Gesunder Konkurrenzkampf ist immer gut. Das ist eher motivierend", fügte er an. Man werde an Robben, aber auch an Franck Ribéry "noch viel Freude haben. Das werden noch ganz, ganz wichtige Spieler in den nächsten Wochen."

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge unterstrich im Bayern-Magazin derweil noch einmal die Bedeutung des Trainers. Heynckes habe für eines der "erstaunlichsten Comebacks in der Geschichte des deutschen Fußballs gesorgt: von fünf Punkten Rückstand auf 19 Punkte Vorsprung - diese halbe Heynckes-Saison ist jetzt schon fast historisch. Man werde alles dafür tun, "diese Erfolgsgeschichte bis Mai im allen drei Wettbewerben weiter zu schreiben".

Lesen Sie hier: Das sind die Härtefälle des FC Bayern

 

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