Es hängt an Ismaik Stefan Lex zu 1860? - "Wir müssen warten, bis einer anruft"

Bald Kollegen? Lex (r.) gegen Löwe Gebhart. Foto: sampics/Augenklick

Der Berater von Stefan Lex drängt auf eine Entscheidung, ob ein Wechsel zu den Löwen in Frage kommt - alles hängt an Investor Ismaik und den Vereinsbossen um Präsident Robert Reisinger.

 

München - Tick tack, TSV. Die Löwen haben den Aufstieg geschafft. Die Party in ganz Giesing ist schon jetzt legendär. Nur: Trainer Daniel Bierofka und Sportchef Günther Gorenzel müssen die Kaderplanung für die kommende Saison vorantreiben. Und dabei läuft wie so oft die Zeit davon.

"Ich will den Kern zusammenhalten. Wir setzen weiter auf Identifikation und haben einige Leute in der Pipeline, die sich mit dem Verein identifizieren und uns sportlich verstärken würden", erklärte Bierofka. Wie diese heißen, ist kein Geheimnis mehr: Die Stürmer Stefan Lex und Manuel Schäffler sowie Mittelfeld-Stratege Stephan Fürstner sollen kommen.

Und da beginnt auch schon das Problem: Im Drittliga-Budget von drei Millionen Euro sind deren Verpflichtungen nicht enthalten. Umso wichtiger wäre ein Signal von den Vereinsbossen um Präsident Robert Reisinger und Investor Hasan Ismaik, sich auf ein Sponsoring oder ähnliche Etaterhöhungs-Maßnahmen zu einigen.

Stefan Lex zu 1860? Entscheidung muss nächste Woche fallen

Ansonsten drohen die Deals zu platzen, etwa beim Löwen-Fan Lex (FC Ingolstadt 04). "Daniel Bierofka will Stefan Lex unbedingt, der Spieler will zu Sechzig. Es ist eigentlich alles klar, aber es gab noch kein Signal. Wir müssen warten, bis einer anruft", sagt Lex-Berater Michael Koppold der AZ. Der 29-jährige Stürmer will - trotz zwei Interessenten aus dem Unterhaus und mehreren Drittliga-Angeboten - zu den Löwen. Laut Koppold habe Sechzig noch eine Woche Zeit, bevor zwischen Lex' Favorit 1860 und den anderen Klubs, die auch auf Klarheit drängen, eine Entscheidung fallen müsse.

Wie lange Schäffler von Wehen Wiesbaden (29) und der 30-jährige Fürstner (Union Berlin) warten können? Nach AZ-Informationen hat Schäffler neben der Option, bei seinem Klub zu verlängern, ein Angebot von Drittliga-Aufsteiger Uerdingen. Bierofka glaubt jedenfalls daran, dass sich die Bosse zusammenraufen. Weshalb er optimistisch sei, fragte die AZ den Coach während der Feier in Giesing. Der deutete auf die Menschenmassen und antwortete: "Wegen dem hier. Es müssen doch alle sehen, was hier möglich ist, wenn alle zusammenarbeiten."

 

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