"Es geht mir immer besser" FC Bayern: Lucas Hernández nennt Zeitpunkt für mögliches Comeback

Lucas Hernández fehlt dem FC Bayern seit Ende Oktober. Foto: Matthias Balk/dpa

Seit Ende Oktober fehlt Lucas Hernández dem FC Bayern aufgrund eines Innenbandanrisses im Sprunggelenk. Nun hat sich der Weltmeister zu seinen Comeback-Plänen geäußert. Bis zum Start der Vorbereitung auf die Rückrunde will er wieder fit sein.

 

München - Das Jahr 2019 war ein schweres für Lucas Hernández. Zwischen Februar und August zwang den Weltmeister in Diensten des FC Bayern eine Innenbandverletzung rund ein halbes Jahr zum Zuschauen. Ende Oktober folgte die nächste Hiobsbotschaft für den 23-Jährigen: Beim mühsamen 3:2-Sieg bei Olympiakos Piräus zog er sich erneut eine Innenbandverletzung zu – die Hinrunde war damit gelaufen.

Spätestens bis Ende Januar will Hernández wieder auf dem Platz stehen, wie er am Rande des Fanklub-Besuches in Adelzhausen erklärte. "Es geht mir immer besser. Ich bin jetzt noch etwa zehn Tage von der Mannschaft weg, dann möchte ich langsam wieder einsteigen", meinte der Franzose und wurde konkret: "Mein Ziel ist, die Rückrundenvorbereitung komplett mitzumachen und bis Mitte oder Ende Januar wieder mit der Mannschaft anzugreifen."

Hernández über Flick: "Warum sollte er nicht bleiben?"

Wer dann bei den Bayern an der Seitenlinie stehen wird, ist aktuell noch völlig unklar. Interimstrainer Hansi Flick bleibt mindestens bis Jahresende, Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge stellte ihm jüngst erneut eine Weiterbeschäftigung über den Winter hinaus in Aussicht. Eine Lösung, die sich auch Hernández gut vorstellen kann. "Warum sollte er nicht bleiben? Er leistet gute Arbeit und wir zeigen gute Leistungen unter ihm. Wenn es so weitergeht, kann ich mir gut vorstellen, dass er bis zum Ende der Saison bleibt", meinte der Weltmeister, der im Sommer für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid nach München wechselte.

Unter Ex-Coach Niko Kovac erkämpfte sich der 23-Jährige nach überstandener Innenbandverletzung einen Stammplatz bei den Münchnern, seit Anfang November ist der Kroate jedoch Geschichte bei den Bayern. Auch, weil das Verhältnis zwischen Team und Trainer zunehmend angespannt war. "Leider hat am Ende die Chemie zwischen ihm und der Mannschaft nicht mehr gestimmt", erklärte Hernández, der Kovac dennoch für einen "großartigen Trainer, dem ich alles Gute wünsche" hält.

 

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