"Eins der besten Leistungszenten in Deutschland" TSV 1860: Neuer NLZ-Chef Paula hat große Ziele bei den Löwen

Der neue NLZ-Leiter des TSV 1860 Manfred Paula (mi.) und Löwen-Sportchef Günther Gorenzel (re.). Foto: AZ/me

Manfred Paula tritt die Nachfolge von Dieter Märkle als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim TSV 1860 an. Am Montag ist der Bundesliga-erfahrene NLZ-Leiter offiziell vorgestellt worden.

 

München - Die Löwen haben am Montag den neuen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums vorgestellt.

"Ich arbeite seit 15 Jahren hauptberuflich im Fußball, als Trainer und im Management", erklärte Manfred Paula, seit drei Monaten beim TSV und zuvor NLZ-Leiter beim 1. FC Kaiserslautern, dem FC Augsburg und dem 1. FC Ingolstadt: "1860 hat aus meiner Sicht nach wie vor eines der besten Leistungszenten in Deutschland."

"Nach wie vor eine sehr gute Talentsichtung"

Trotz der Katastrophensaison 2016/17 mit dem Fünffach-Abstieg der Profis und der Junglöwen von der U21 bis zur U16, sagt Paula: "Wir können weiter eine hohe Qualität anbieten, haben ein tolles Team hochqualifizierter Trainer und nach wie vor eine sehr gute Talentsichtung." Aufgrund der erhöhten Konkurrenzsituation mit den Leistungszentren der SpVgg Unterhaching, des FC Augsburg oder auch Red Bull Salzburg sowie finanzieller Nachteile müsse man "noch akribischer arbeiten" und bei der Rekrutierung von Talenten "noch früher dran" sein.

"Wir haben einen kompetenten, erfahrenen Mann gewinnen können, der weiß, wie es bei den Profis zugeht", erklärte Geschäftsführer Günther Gorenzel über Paula und dankte dem e.V. für das finanzielle Engagement. Laut Gorenzel denken Mutterverein und die ausgegliederte Fußballabteilung "in eine Richtung".

Die Junglöwen Dennis Dressel, Fabian Greilinger und Noel Niemann stünden für die hohe Durchlässigkeit, die Sechzig mehrfach die Auszeichnung "drei Sterne plus" eingebracht habe. Die Handlungsmaxime: "ein bis drei Spielern pro Saison" zu den Profis hochziehen. Wie 1860 den Betrieb der wacklig durchfinanzierten Talentschmiede künftig halten könne? Demnächst stehe – so Gorenzel – eine richtungsweisende Aufsichtsratssitzung mit ebenjenem Thema an.

 

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