Duell um den Platz im DFB-Tor Ter Stegen will Neuer als deutsche Nummer Eins ablösen

Noch hat Manuel Neuer (l.) die Nase im DFB-Tor vorne, aber Marc-André ter Stegen (r.) meldet Ansprüche auf die Nummer Eins an. Foto: Annegret Hilse/dpa

Manuel Neuer ist für den Bundesliga-Klassiker gegen Mönchengladbach am Samstag (18.30 Uhr im AZ-Liveticker und bei Sky) wieder zurück. Zur rechten Zeit, denn FC Barcelona-Keeper Marc-André ter Stegen meldet Ansprüche im DFB-Tor an.

 

München - Zwei haben es nicht geschafft. David Alaba (Sehnenreizung) und Leon Goretzka (Sprunggelenksbeschwerden) stiegen am Freitag nicht in den Flieger nach Düsseldorf.

Damit fehlen Trainer Niko Kovac am Samstag bei Borussia Mönchengladbach insgesamt sechs Profis. Außerdem noch Arjen Robben (Oberschenkelprobleme), Corentin Tolisso (Reha nach Kreuzbandriss), Kingsley Coman (Muskelfaserriss) und Franck Ribéry, der unter einem Magen-Darm-Infekt leidet. Linksverteidiger Alaba wird von Rafinha vertreten, der sich erst beschwert hatte, zu wenig Einsatzzeiten zu bekommen ("In letzter Zeit ist der Trainer nicht korrekt zu mir"), Goretzka durch Thiago ersetzt, der beim 1:0 gegen Hertha nicht in der Startelf stand.

Offen bleibt die Frage, wer angesichts der Ausfälle von Ribéry und Coman den linken Flügel besetzt. Entweder Serge Gnabry oder James Rodríguez – so oder so wird ein Platz für Thomas Müller in der Startelf frei. Erstmals seit vier Wochen, seit dem 1:3 in Leverkusen.

Nummer Eins beim DFB: Ter Stegen fordert Manuel Neuer heraus

Rechtzeitig fit für Gladbach wurden nach überstandenem Infekt Mats Hummels sowie die Torhüter Sven Ulreich und Manuel Neuer (32). Gut, dass sich der Nationaltorhüter in diesem Topspiel zeigen kann.

Denn plötzlich muckt sein DFB-Stellvertreter Marc-André ter Stegen (26), bisher 21 Länderspiele, auf. Die Nummer eins vom FC Barcelona sagte: "Ich möchte, da mache ich auch kein Geheimnis daraus, den Umbruch auch auf der Torwartposition vollziehen. Ich möchte Druck machen."

Am Samstag (20.45 Uhr/DAZN live) kann sich ter Stegen in Spaniens Priméra Division im Duell bei Real Madrid erneut beweisen. Für Bundestrainer Joachim Löw sei er "genauso Weltklasse mittlerweile", aber "falls nichts Außergewöhnliches passiert, sollte Manuel unsere Nummer eins sein bis zur EM 2020".

 

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