Die besten Bilder FC Bayern: Corona-Meister 2020! Bei der Feier ist alles anders

Keine Weißbierduschen, kein Konfetti - die Stars des Rekordmeisters FC Bayern erleben in Wolfsburg coronabedingt eine Titelzeremonie der ganz besonderen Art. Trotzdem bekommen die Münchner nach dem 4:0-Sieg in Wolfsburg natürlich die begehrte Schale überreicht. Kapitän Manuel Neuer darf sie als erster entgegennehmen und reckt sie stolz in die Höhe. Foto: picture alliance/Kai Pfaffenbach/Reuters-Pool/dpa

Der FC Bayern feiert nach dem 4:0-Sieg beim VfL Wolfsburg am letzten Bundesliga-Spieltag die Meisterschaft. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es eine Party der etwas anderen Art. Die Bilder.

 

München - Nur Flaschenbier für die Bosse auf der nahezu leeren Tribüne, Mineralwasser für die Stars auf dem Rasen – niemand beim FC Bayern wird die überaus ungewöhnliche Meisterfeier 2020 in Zeiten der Corona-Pandemie jemals vergessen. Selbst bei spontanen Umarmungen sahen sich die Spieler des Rekordmeisters in der Volkswagen-Arena oftmals verstohlen um. Die Abstandsregel – bloß nicht übertreiben!

"Das Gefühl fehlt", sagte Thomas Müller: "Es ist anders, man gewöhnt sich nicht gerne an so eine Situation." Was die Bayern kennen: Dass auch diese beispiellose Spielzeit mit dem letzten Ligasieg der Saison, diesmal einem 4:0 (2:0) beim VfL Wolfsburg, noch nicht endet. Am Samstag (20 Uhr, ARD und im AZ-Liveticker) gegen Bayer Leverkusen in Berlin wollen die Münchner Triple-Jäger im DFB-Pokalfinale auch diese Trophäe erfolgreich verteidigen.

DFL-Boss Seifert: "Manu, hier ist eure Schale" 

Der zehnte Auswärtssieg hintereinander jedenfalls war eine beeindruckende Demonstration der bajuwarischen Stärke. Und da störte es Nationaltorhüter Manuel Neuer auch nicht, dass er sich die Meisterschale selbst vom Präsentierteller nehmen musste. "Manu, hier ist eure Schale", sagte Christian Seifert so nüchtern wie lakonisch.

Obwohl zweimal in den vergangenen Tagen getestet, verzichtete der Boss der Deutschen Fußball Liga (DFL) lieber auf die übliche direkte Übergabe. Und es war ihm auch ohne Mundschutz anzusehen, wie kräftezehrend die vergangenen Monate auch für ihn waren.

"Nicht die Bundesliga, die wir wollen"

"Das ist nicht die Bundesliga, die wir wollen, aber es war die einzige Bundesliga, die möglich war", sagte der 50-Jährige angespannt und beherrscht. Eine Wiederholung einer derart unbeholfenen Meisterfeier ist zwar eher nicht zu befürchten, doch vollständige Liga-Normalität, auch das machte Seifert deutlich, wird es zumindest zu Beginn der neuen Saison noch nicht geben können. "Die Bundesliga wird dann immer noch anders sein, als wir sie kennen", stellte der Funktionär klar.

 

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