DFB-Elf: Löw und das „spanische System“ WM-Quali: Gündogan ersetzt Schweinsteiger

Jubel um Torschützen Bastian Schweinsteiger nach dem Treffer zum 1:0 der DFB-Elf gegen Kasachstan. Foto: dpa

Mario Gomez ist weiter angeschlagen ist,  Bundestrainer Löw wird wohl erneut mit „spanischem System“ spielen lassen. Dabei ersetzt Gündogan den gesperrten Schweinsteiger.

 

Herzogenaurach – Bundestrainer Joachim Löw kündigte für das WM-Qualifikationsspiel am Dienstag (20.45 Uhr/ARD) in Nürnberg gegen Kasachstan „zwei, drei Änderungen“ an – am „spanischen System“ ohne echten Stürmer muss er notgedrungen wohl festhalten.

Da Torjäger Mario Gomez weiter angeschlagen ist, spielt voraussichtlich wie schon am Freitag beim 3:0 in Astana der Dortmunder Mario Götze als „falsche Neun“.

Neben Gomez (Zerrung) steht auch hinter dem Einsatz des Schalker Abwehrspielers Benedikt Höwedes (Muskelverhärtung im Oberschenkel) ein Fragezeichen. „Man muss bei beiden sehen, wie sie das Abschlusstraining überstehen und ob sie dann einsatzfähig sind“, sagte Löw am Montag in Herzogenaurach.

Er werde auf jeden Fall „kein Risiko“ eingehen. Beide konnten am Wochenende nur Lauftraining absolvieren. Auch Mesut Özil fehlte am Sonntag im Training. Der Star von Real Madrid wurde geschont, bei ihm bestehe am Dienstag laut Löw „aber kein Problem“. Özil wird hinter Götze zusammen mit Thomas Müller und Marco Reus die offensive Mittelfeldreihe bilden.

Der Dortmunder Reus kehrt nach seiner Gelbsperre zurück. Für Lukas Podolski, mit 108 Länderspielen erfahrenster Akteur im 21-köpfigen Aufgebot, bleibt dadurch zunächst nur ein Platz auf der Ersatzbank.

Im defensiven Mittelfeld wird Sami Khedira von Ilkay Gündogan unterstützt. Der Dortmunder ersetzt den gelbgesperrten Bastian Schweinsteiger. Darauf hat sich der Bundestrainer bereits festgelegt. In der Viererkette vor Stammtorwart Manuel Neuer haben Philipp Lahm, Per Mertesacker und nach Aussage von Löw auch Marcel Schmelzer ihren Platz sicher.

Auf der zweiten Position in der Innenverteidigung neben Mertesacker dürfte diesmal der Münchner Jerome Boateng den Vorzug vor Höwedes erhalten. 

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Die voraussichtlichen Aufstellungen: Deutschland: 1 Neuer/Bayern München (26 Jahre/37 Länderspiele) – 16 Lahm/Bayern München (29/97), 17 Mertesacker/FC Arsenal (28/87), 20 Boateng/Bayern München (24/28), 3 Schmelzer/Borussia Dortmund (25/10) – 6 Khedira/Real Madrid (25/38), 14 Gündogan/Borussia Dortmund (22/6) – 13 Müller/Bayern München (23/40), 8 Özil/Real Madrid (24/45), 21 Reus/Borussia Dortmund (23/14) – 19 Götze/Borussia Dortmund (20/21). – Trainer: Löw

 

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