Dauerhafter Liegeplatz Münchner SPD: "Alte Utting" soll weiter in Sendling ankern

Die SPD im Stadtrat möchte, dass "die weit über die Münchner Stadtgrenzenhinaus bekannte Attraktion" erhalten bleiben kann. Foto: min

Die SPD-Stadtratsfraktion möchte, dass die "Alte Utting" noch lange in Sendling bleibt: Dazu soll die Stadt in einem ersten Schritt die Zeit der auf fünf Jahre bewilligten Nutzung für das Kultur- und Gastroprojekt verlängern.

 

Sendling - Die SPD-Stadtratsfraktion sieht im Kultur-Dampfer "Alte Utting" auf der Brücke über der Sendlinger Lagerhausstraße eine "erhaltenswerte Attraktion" und setzt sich dafür ein, dass das Projekt langfristig in Sendling etabliert wird.

"Die Stadtverwaltung wird daher beauftragt, das Nutzungskonzept für den Nordteil des Großmarkthallenareals derart zu gestalten, so dass diese weit über die Münchner Stadtgrenzen hinaus bekannte Attraktion erhalten bleiben kann", heißt es in einem entsprechenden Antrag im Stadtrat.

"Alte Utting": Dauerhaft an ihrem Liegeplatz?

Zunächst sei eine Verlängerung der auf fünf Jahre angelegten Nutzung anzustreben. Außerdem solle geprüft werden, wie die "Alte Utting" im Rahmen der Überplanung des Geländes dauerhaft an ihrem jetzigen Liegeplatz bleiben könne.

"Die 'Alte Utting' soll weiterhin in Sendling ankern – weil sie dort hervorragend hinpasst und die kulturelle Szene im Viertel sowie darüber hinaus bereichert. Darum machen wir uns dafür stark, dem Kultur- und Gastroprojekt weiterhin eine Heimat auf der Lagerhausbrücke zu geben", sagt SPD-Stadträtin Julia Schönfeld-Knor, stellvertretende kulturpolitische Sprecherin und Patentante des Schiffs.

Bar auf der Brücke

Im Frühjahr 2017 hatte mit dem spektakulären Transport des alten Ausflugdampfers vom Ammersee auf die Lagerhausbrücke die zweite Geschichte der Utting in Sendling begonnen. Nach intensiven Umbaumaßnahmen eröffnete das Schiff im Sommer 2018 und entwickelte sich rasch zu einer angesagten Location. "Das besondere Ambiente von Seefahrtoptik und der sympathisch gestaltete Außenbereich" biete der Münchner Kleinkunst- und Subkulturszene "eine willkommene, alternative Bühne", begründet die SPD ihren Antrag weiter.

 

1 Kommentar

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading