Boateng, Hummels und Müller Von Löw ausgebootet: Trikotnummern des Bayern-Trios neu vergeben

Spielen nicht mehr für die deutsche Nationalmannschaft: Thomas Müller (l.), Jérôme Boateng (m.) und Mats Hummels. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Noch immer schlägt die DFB-Ausbootung der Bayern-Stars Jérôme Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller hohe Wellen. Am Sonntag hat sich DFB-Präsident Reinhard Grindel zu einem möglichen Abschiedsspiel des Weltmeister-Trios geäußert.

 

München - DFB-Präsident Reinhard Grindel hat den in der Nationalmannschaft ausgebooteten Ex-Weltmeistern Thomas Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng einen "angemessenen" Abschied in Aussicht gestellt.

"Ich würde vorschlagen, dass sich alles setzt. Wenn sich dann die Situation ergibt, dass die Spieler von uns verabschiedet werden möchten, dann werden wir das in einer angemessenen Form tun", sagte Grindel bei "Blickpunkt Sport" im Bayerischen Rundfunk.

Trikotnummern schon neu vergeben

Nach der Ausmusterung des Bayern-Trios sind die Trikotnummern sofort neu vergeben worden. Der erstmals von Bundestrainer Joachim Löw nominierte Neuling Niklas Stark darf die Nummer 17 des berühmten Abwehrkollegen Boateng übernehmen. Die 13 von Angreifer Müller, der 100 Mal im Nationaltrikot für Deutschland spielte, übernimmt der ebenfalls erstmals berufene Leipziger Außenverteidiger Lukas Klostermann.

Abwehrspieler Jonathan Tah dürfte bei einem Einsatz in den ersten Länderspielen des Jahres an diesem Mittwoch in Wolfsburg gegen Serbien sowie am Sonntag zum Auftakt der EM-Qualifikation in Amsterdam gegen die Niederlande mit der 5 von Hummels auflaufen. Der dritte Neuling in Löws 23er-Lader, Maximilian Eggestein, erhält zunächst die 7, die eigentlich der aktuell verletzte Julian Draxler trägt.

Joachim Löw hatte den drei Spielern des deutschen Rekordmeisters vor zwei Wochen in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt, dass er für die am Sonntag in Amsterdam beginnende EM-Qualifikation und die EM 2020 ohne sie plant. Müller (29), Hummels (30) und Boateng (30) hatten maßgeblichen Anteil am Gewinn des WM-Titels 2014 in Brasilien.

Uli Hoeneß will Vieraugengespräch mit Löw

Nach dem 6:0-Erfolg der Bayern gegen Mainz hat sich Präsident Uli Hoeneß nochmals zur Ausbootung geäußert. Demnach würde er ein Vieraugengespräch mit Löw suchen, eine öffentliche Kritik wird es also wohl nicht geben.

 

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