Bayern will Frist für Kaufoption ausreizen FC Bayern: Bewährungsprobe für Kingsley Coman

Die Frist, die Klausel zu ziehen, verstreicht Ende April. Bereits für die zweijährige Leihe von Kingsley Coman (2015-2017) zahlte der FC Bayern sieben Millionen Euro. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Bis April kann der FC Bayern München die Kaufoption für Kingsley Coman ziehen. Eine Verpflichtung gilt als wahrscheinlich. Aber offensichtlich will sich der FC  Bayern München Zeit lassen und stellt den Außenstürmer auf die Probe.

München - Im Sommer 2015 verpflichteten die Bayern den jungen Franzosen leihweise für zwei Jahre - mit einer Kaufoption über 21 Millionen Euro, zu ziehen bis April 2017. Offiziel verpflichtet haben die Bayern den Flügelstürmer bislang nicht, trotz zahlreicher Bekundungen in den letzten Wochen, dies zu tun. "Stand heute haben wir eine Neigung, die Option zu ziehen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge erst vergangene Woche der "Fußball Bild".

Wie die "Bild" erfahren haben will, plant der Rekordmeister aber, die Frist bis zum letzten Moment auszureizen und den 20-Jährigen damit auf die Probe zu stellen. Nach seinem Außenbandriss im Kniegelenk und elf Wochen Ausfall wäre Coman am Samstag gegen Werder Bremen wieder einsatzbereit. Und nach oben genannter Handlungslogik müsste der Franzose dann bis April unbedingt liefern.

Starke Konkurrenz auf den Außen

Schwer genug bei der erstarkten Konkurrenz auf den Außen. Gegen einen fitten Robben dürfte es der 20-Jährige schwer haben. Auf Linksaußen wechseln sich derzeit Douglas Costa und Franck Ribery ab.

Es erscheint dennoch unwahrscheinlich, dass der Rekordmeister das durchwachesen letzte dreiviertel Jahr von Coman derart hoch hängt, dass man das hochveranlagte Talent einfach so ziehen lässt. Vor allem, weil er von einigen Verletzungen gestoppt wurde, wie auch Rummenigge dem Franzosen zugestand.

Auch die Zurückhaltung der Bayern beim Thema Serge Gnabry spricht eher dafür, dass Kingsley Coman auch nächste Saison noch das Bayern-Trikot trägt.

 

 

0 Kommentare