Bayern-Job nach Karriereende? Kahn rät Lahm von sofortigem Umsatteln ab

, aktualisiert am 26.09.2016 - 15:54 Uhr
Zehn Jahre her: Philipp Lahm und Oliver Kahn (von links) jubeln am 27. Januar 2006 nach dem 3:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach den Bayern-Fans zu. Foto: dpa

Wenn es nach Ex-Bayern-Keeper Oliver Kahn geht, sollte Philipp Lahm lieber nicht unmittelbar nach seinem für 2018 geplanten Karriereende beim deutschen Rekordmeister einsteigen.

 

München - Oliver Kahn rät Bayern-Kapitän Philipp Lahm davon ab, gleich nach dem Ende seiner Laufbahn einen Job im Verein jenseits des Rasens zu übernehmen. "Ich kann keinem empfehlen, nach dem Karriereende sofort in eine verantwortliche Position im Fußball zu wechseln. Erst durch den nötigen Abstand bekomme ich einen klaren Blick auf das, was ich nach der aktiven Zeit wirklich möchte", sagte der frühere Welttorhüter dem "Kicker".

Zuletzt war auch von Vereinsseite eine solche Möglichkeit immer wieder in Betracht gezogen worden, auch von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge. Der 32-jährige Lahm zeigte sreinerseits ebenfalls Interesse an einer Zusammenarbeit. Es scheint auf die Position des Sportvorstands herauszulaufen.

Für TV-Experte Kahn steht fest: "Fort- und Weiterbildung sind in einem immer komplexer werdenden Sportbusiness wichtige Voraussetzungen. Sonst ist das Risiko zu scheitern hoch."

Oliver Kahn selbst hatte direkt nach dem Abschluss einer aktiven Laufbahn ein Angebot des FC Schalke 04 vorliegen und sollte dort als Sportdirektor arbeiten. "Ich spürte aber, dass mir damals noch bestimmte Fähigkeiten fehlten. Also habe ich abgesagt."

 
 

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