Wenige Änderungen zum dritten Geschlecht

München (dpa/lby) - Nur wenige Menschen in Bayern lassen bei den Standesämtern das sogenannte dritte Geschlecht in ihre Ausweise eintragen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter sechs bayerischen Städten.
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Ein Plakat mit der Aufschrift "dritte Option". Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Archivbild
dpa Ein Plakat mit der Aufschrift "dritte Option". Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Nur wenige Menschen in Bayern lassen bei den Standesämtern das sogenannte dritte Geschlecht in ihre Ausweise eintragen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter sechs bayerischen Städten. Ein Jahr nach Einführung der Option "divers" wurden in München von Ende Dezember 2018 bis Mitte Dezember 2019 sechs Änderungen von männlich oder weiblich zu divers vorgenommen, in Regensburg fünf und in Traunstein eine.

In den Städten Augsburg, Landshut und Schweinfurt gab es nach Auskünften der Städte bisher keinen Wechsel zum dritten Geschlecht. Die letzte Erhebung für ganz Bayern durch das Innenministerium fand Ende März 2019 statt. Damals wurden elf Änderungen zu divers gezählt.

Seit Ende 2018 ist es in Deutschland gesetzlich möglich, im Geburtenregister neben männlich, weiblich und der Offenlassung des Geschlechts auch divers eintragen zu lassen. Bundestag und Bundesrat folgten damit einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.

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