CSU weist AfD-Attacken als "Nazi-Jargon" zurück

Die CSU-Spitze hat die Attacken von AfD-Landeschef Martin Sichert auf die CSU und andere Parteien scharf zurückgewiesen. "Das ist Nazi-Jargon: Menschen verächtlich machen und den politischen Gegner aufs Übelste verunglimpfen.
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Markus Blume (r.), Generalsekretär der CSU, und Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, geben eine Pressekenferenz. Foto: Lino Mirgeler/Archiv
dpa Markus Blume (r.), Generalsekretär der CSU, und Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern, geben eine Pressekenferenz. Foto: Lino Mirgeler/Archiv

Greding - Die CSU-Spitze hat die Attacken von AfD-Landeschef Martin Sichert auf die CSU und andere Parteien scharf zurückgewiesen. "Das ist Nazi-Jargon: Menschen verächtlich machen und den politischen Gegner aufs Übelste verunglimpfen. Damit ist klar: Die AfD ist eine zutiefst antibürgerliche Partei", sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume am Samstag. "Heute sind die letzten Sicherungen geflogen. Mit der ungeheuerlichen verbalen Entgleisung hat die AfD den demokratischen Diskurs endgültig verlassen."

Blume kritisierte: "Auf eine widerwärtige Weise offenbart die AfD, dass sie Hass und Rücksichtslosigkeit in die Gesellschaft tragen will." Das sei "der Ton einer radikalen Partei". Über Sicherts Äußerungen sagte Blume: "Und wenn das schon die sogenannten Gemäßigten sein sollen, dann schaudert es einen vor dem Rest."

Sichert hatte zu Beginn eines AfD-Landesparteitags Union, SPD und Grüne heftig attackiert - insbesondere CSU-Chef Markus Söder. Sichert warf den anderen Parteien unter anderem "ideologischen Wahnsinn", "linke ökopopulistische Politik", Hysterie und einen "Hype" um den Klimaschutz vor. Er griff auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier direkt an. Dieser schimpfe wie Kanzlerin Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und andere Spitzenpolitiker etwa der Grünen auf Rassismus. "Dabei betreiben sie selbst eine zutiefst rassistische Politik gegen die eigenen Mitbürger." Über die anderen Parteien sagte Sichert: "Sie geben sich cool und sie predigen Vielfalt und Toleranz, wollen aber per Sprachpolizei und Political Correctness alle gleichschalten."

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