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Corona-Lockdown bis 7. März: Welche Geschäfte haben in Bayern geöffnet?

Der harte Lockdown wird auch in Bayern bis zum 7. März verlängert. Welche Geschäfte und Institutionen haben geöffnet – und welche sind geschlossen? Ein Überblick.
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Der Abend vor Inkrafttreten des erneuten Lockdowns in Bayern Mitte Dezember: Die Fußgängerzone in München – (beinahe) menschenleer.
Der Abend vor Inkrafttreten des erneuten Lockdowns in Bayern Mitte Dezember: Die Fußgängerzone in München – (beinahe) menschenleer. © Sven Hoppe/dpa

Hinweis der Redaktion: Dieser Text hat den Stand der am 10. Februar beschlossenen Verlängerung der Corona-Maßnahmen des Bundes und  der Länder und der am 23. Februar beschlossenen Lockerungs-Maßnahmen der bayerischen Staatsregierung.


München - Die Corona-Infektionszahlen sinken, aber die Gefahr ist noch nicht gebannt. Deshalb haben sich Bund und Länder am 10. Februar auf eine Verlängerung des Lockdowns geeinigt.  Dieser gilt vorerst bis zum 7. März.

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Weiterhin bleiben weite Teile des Einzelhandels von den Beschränkungen betroffen, viele Läden bleiben geschlossen, immerhin ist es nun auch Einzelhändlern möglich, Waren zum Abholen zu verkaufen. Bund und Länder sehen die Möglichkeit für weitergehende Öffnungsschritte erst bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Dann sollten der Einzelhandel, Museen und Galerien sowie Betriebe mit körpernahen Dienstleistungen wieder aufmachen können, wie aus dem Beschlusspapier vom 10. Februar hervorgeht.

Die AZ gibt einen Überblick, welche Geschäfte auch während des Lockdowns offen bleiben und welche weiterhin geschlossen sind.

Diese Geschäfte haben während des Corona-Lockdowns geöffnet

Der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 15. Dezember zufolge ist die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr und zugehörigen Abholdiensten untersagt. Jedoch gibt es folgende Ausnahmen – diese Läden und Geschäfte dürfen weiterhin geöffnet bleiben:

  • Lebensmittelhandel
  • Baumärkte (ab 1. März 2021)
  • Blumenläden (ab 1. März 2021)
  • Gärtnereien (ab 1. März 2021)
  • Friseure (ab 1. März 2021)
  • Baumschulen (ab 1. März 2021)
  • Musikschulen (Einzelunterricht, ab 1. März 2021)
  • Maniküre/Pediküre/Gesichtspflege (ab 1. März 2021)
  • Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Reformhäuser
  • Babyfachmärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Optiker
  • Hörgeräteakustiker
  • Tankstellen
  • Kfz- und Fahrradwerkstätten
  • Banken und Sparkassen
  • Filialen des Brief- und Versandhandels
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Geschäfts, die Presseartikel verkaufen (z.B. Souvenirstände)
  • Tierbedarf und Futtermittel
  • Geschäfte, die Weihnachtsbäume verkaufen

Allgemein gilt laut Verordnung: Öffnen dürfen "sonstige für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte". Auch der Großhandel bleibt weiterhin geöffnet. Seit dem 18. Januar gilt beim Einkaufen eine FFP2-Maskenpflicht. Selbst genähte sowie Einwegmasken sind damit nicht mehr erlaubt.

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"Click & collect" seit 11. Januar

Einzelhändler dürfen seit Montag, 11. Januar, auch in Bayern Waren per Telefon oder Internet verkaufen und zur Abholung anbieten. Diese Regelung galt in einigen anderen Bundesländern schon seit einiger Zeit. Voraussetzung: FFP2-Masken müssen getragen werden und es dürfen sich keine Menschenansammlungen vor den Geschäften bilden. 

Friseursalons dürfen ab 1. März wieder öffnen

Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe mussten schließen. Auch Friseursalons sind aktuell geschlossen, dürfen aber, strikte Einhaltung von Hygiene-Auflagen vorausgesetzt, ab 1. März 2021 wieder öffnen. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physio-, Ergo-, Logotherapien oder Fußpflege bleiben weiter möglich. Auch Arztpraxen sind - natürlich - weiterhin geöffnet.

Zudem dürfen ab dem 1. März auch Baumärkte, Gärtnereien, Blumenläden, Musikschulen und körpernahe Hygienediesntleistugnen wie Pediküre, Maniküre, Gesichtstspflege oder Nagelstudios öffnen.

Wer geöffnet hat, muss sich jedoch an etliche Regeln halten: Unter anderem gelten Mindestabstand und Maskenpflicht – sowohl für die Kunden als auch für die Mitarbeiter. Daneben gibt es eine zulässige Höchstzahl an Kunden, die gleichzeitig im Laden sein dürfen. Für die ersten 800 Quadratmeter gilt: Ein Kunde je zehn Quadratmeter. Sobald die Ladenfläche 800 Quadratmeter übersteigt, gilt ein Kunde pro 20 Quadratmeter. Grundsätzlich muss der Betreiber eines Ladens ein Schutz- und Hygienekonzept ausarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorlegen.

Gottesdienste bleiben erlaubt

Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften bleiben erlaubt – jedoch ebenfalls nur unter strengen Hygieneregeln (Abstand, Maskenpflicht, usw.).

Gastronomie massiv vom Lockdown betroffen

Die Gastronomie ist schon seit Wochen und Monaten massiv von den Corona-Einschränkungen betroffen. Gastronomiebetriebe jeglicher Art sind auch weiterhin untersagt. Erlaubt ist jedoch eine Abgabe und Lieferung von "mitnahmefähigen" Speisen und Getränken. Der Verzehr der "to go"-Produkte vor Ort ist allerdings verboten. Eine Gastro-Verschärfung: Betriebskantinen müssen schließen und dürfen nur noch Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbieten.

Wegen Coronavirus: Alle Freizeiteinrichtungen geschlossen

Alle Freizeiteinrichtungen in Bayern sind bereits seit Wochen geschlossen. Das betrifft im einzelnen: Schwimmbäder, Saunen, Thermen, Kinos, Tagungs- und Veranstaltungsräume, Clubs, Bars und Diskotheken, Spielhallen, Theater, Museen, Bibliotheken, Vereinsräume, Bordelle, Sporthallen, Fitnessstudios, Tierparks, Aus- und Fortbildungseinrichtungen, Musik- und Volkshochschulen sowie Jugendhäuser.

In Bayern gilt wegen Corona der Katastrophenfall

In Bayern gilt wegen der Coronavirus-Krise seit 16. Dezember 2020 wieder der Katastrophenfall. Damit bekommt die Staatsregierung umfangreiche Steuerungs-, Eingriffs- und Durchgriffsmöglichkeiten. So sollen notwendige Entscheidungen aller Art beschleunigt werden.

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