Vor Indian-Wells-Start: Kerber wieder Nummer eins

Plötzlich ging alles ganz schnell: Weil Serena Williams ihren Start am WTA-Turnier in Indian Wells kurzfristig abgesagt hat, wird sie an der Spitze der Weltrangliste wieder von Angelique Kerber abgelöst.  
| sid/dpa
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Niederlage im Wimbledon-Finale: Angelique Kerber und Serena Williams (links).
dpa Niederlage im Wimbledon-Finale: Angelique Kerber und Serena Williams (links).

Plötzlich ging alles ganz schnell: Weil Serena Williams ihren Start am WTA-Turnier in Indian Wells kurzfristig abgesagt hat, wird sie an der Spitze der Weltrangliste wieder von Angelique Kerber abgelöst.

Indian Wells - Die Weltranglisten-Erste Serena Williams hat ihre Teilnahme am Tennis-Turnier in Indian Wells abgesagt. Das teilten die Organisatoren am Dienstag mit. Damit wird Angelique Kerber wieder unabhängig von ihrem Abschneiden die Nummer eins.

Die Amerikanerin hat Knieprobleme und wird deshalb auch beim folgenden Turnier in Miami nicht spielen können. Die 35-Jährige hätte in Kalifornien das Halbfinale erreichen müssen, um ihre Spitzenposition zu verteidigen. "Wegen meiner Knie konnte ich nicht trainieren. Ich bin enttäuscht, dass ich nicht spielen kann", wurde sie am Dienstag auf der Homepage des Veranstalters zitiert. Sie freue sich, so schnell wie möglich zurückzukehren.

Der Kielerin droht in der zweiten Runde des Turniers in Indian Wells (ab Mittwoch) ein Duell mit ihrer Fed-Cup-Freundin Andrea Petkovic. Die Darmstädterin muss beim mit 7,7 Millionen Dollar dotierten Hartplatzturnier in der kalifornischen Wüste allerdings zunächst ihr Auftaktmatch gegen Vania King (USA) gewinnen.

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US-Open-Siegerin Kerber ist in Indian Wells hinter der 23-maligen Major-Gewinnerin Serena Williams (USA) an Position zwei gesetzt und steht bereits in Runde zwei. Mit einem Turniersieg in Indian Wells hätte sich Kerber aus eigener Kraft wieder an die Spitze der Weltrangliste spielen können.

Bei einem Einzug der 29-Jährigen ins Achtel-, Viertel- oder Halbfinale hätte Branchenführerin Williams mindestens ins Finale kommen müssen, um den Platz auf dem Tennis-Thron verteidigen zu können. Kerber war bereits zwischen dem 12. September 2016 und dem 30. Januar 2017 die Nummer eins.

Die zweimalige Stuttgart-Gewinnerin hatte zuletzt in Dubai aufsteigende Form bewiesen und das Halbfinale erreicht. Bei der Niederlage gegen die spätere Turniersiegerin Jelena Switolina (Ukraine) vor knapp zwei Wochen hatte die Linkshänderin allerdings Probleme am rechten Knie und am Rücken.

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In Indian Wells hat Kerber nach ihrer Ankunft bereits trainiert. Neben der Kielerin und Petkovic stehen bislang auch Laura Siegemund (Metzingen), Julia Görges (Bad Oldesloe) und Annika Beck (Bonn) im Hauptfeld der Millionen-Veranstaltung im Coachella Valley, bei der Tommy Haas erstmals als Turnierdirektor fungiert. Zudem haben noch Mona Barthel (Neumünster) und Tatjana Maria (Bad Saulgau) die Chance, sich über die Qualifikation ins 96er-Feld zu spielen. Carina Witthöft aus Hamburg ist bereits ausgeschieden.

Das Männer-Hauptfeld wird erst in der Nacht zum Mittwoch (MEZ) ausgelost. Als deutsche Profis hatten Boris Becker (1987 und 1988) sowie Steffi Graf (1994 und 1996) in Indian Wells gewonnen. Das Event gilt wegen seiner Strahlkraft und der perfekten Anlage als fünftes Grand-Slam-Turnier. Sieger und Siegerin kassieren ein Preisgeld von umgerechnet jeweils rund 1,18 Millionen Dollar und 1000 Weltranglistenpunkte.

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