TSV 1860: Zwei Zweier und sieben Dreier für die Comeback-Löwen

Mit acht neuen in der Startelf dreht der TSV 1860 München die Partie gegen den KFC Uerdingen. Die Spieler in der Einzelkritik.
| Matthias Eicher
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Jubeln über den zwischenzeitlichen Ausgleich: Kristian Boehnlein und Kollegen.
sampics/Stefan Matzke Jubeln über den zwischenzeitlichen Ausgleich: Kristian Boehnlein und Kollegen.

München - Eine Halbzeit lang musste sich der TSV 1860 finden, dann drehte die Mannschaft von Trainer Michael Köllner die Partie und gewann beim KFC Uerdingen mit 3.1. Die Löwen in der Einzelkritik.

Marco Hiller, Note 3: Zuletzt Sündenbock, jetzt wieder zuverlässiger Rückhalt – mit der Ausnahme, einen Freistoß diesmal folgenlos aus den Händen rutschen zu lassen.

Herbert Paul, Note 3: Weitgehend solide Vorstellung als Rechtsverteidiger. In der Vorwärtsbewegung konnte "Hepp" seine Vorderleute diesmal aber nicht glücklich machen.

Aaron Berzel, Note 3: Sechzigs Mentalitätsmonster ist zurück! Nach Sprunggelenksverletzung zurück in der Startelf. Böser Rückpass-Patzer, ansonsten meist auf der Höhe.

Daniel Wein, Note 3: Bügelte den Berzel-Fehler per beherzter Grätsche wieder aus. Auch sonst fleißig und zuverlässigster Defensiv-Löwe.

Leon Klassen, Note 3: Ersetzte den angeschlagenen Steinhart. Defensiv in Ordnung, vorne ein verunglückter Schuss in die Düsseldorfer Wolken und lange wenig Impulse, bevor er beim 2:1 nur noch den Fuß hinhalten musste.

Premierentor für Kristian Böhnlein

Tim Rieder, Note 3: Wie immer ein hochsolider Abräumer. Ein Mal Retter in höchster Not, insgesamt ordentlicher Ankurbler und Assistgeber für Böhnlein.

Kristian Böhnlein, Note 3: Toppte Klassens Schuss mit einem völlig misslungenen Volley. Warf sich in die Zweikämpfe, aber konnte dem Mittelfeld keine Stabilität verleihen. Der zweite Volley sollte dafür ins Kreuzeck segeln – sein Premierentor für 1860.

Timo Gebhart, Note 4: Sechzigs Zehner durfte die Kapitänsbinde tragen. Hatte zwei Chancen, aber trotz Kämpferherz noch mit reichlich Luft nach oben.

Noel Niemann, Note 4: Wuselte auf der rechten Seite und teils vorne neben Owusu. Konnte dabei aber kaum in Erscheinung treten.

Nico Karger, Note 4: Viel Aufwand, der Ertrag reichte von einem Verstolperer bis zu einem starken Solo, das Gebharts Chance einleitete. Vergab den Ausgleich kurz nach dem Seitenwechsel.

Lex und Bekiroglu überzeugen nach Einwechslung

Prince Owusu, Note 4: Der Mölders-Ersatz zeigte, dass er tolle Anlagen hat, aber noch lange kein Mölders ist. Gerade als Wandspieler noch viel Verbesserungsbedarf. Beim 0:1 zu spät.

Stefan Lex, Note 2: Der Erdinger kam nach einer Stunde ins Spiel. Ausgeruht? Absolut: Lex startete durch und bediente Torschütze Klassen mustergültig.

Efkan Bekiroglu, Note 2: Sechzigs Spielmacher kam ebenfalls nur von der Bank und kurbelte das Geschehen sichtlich an – und machte in der Nachspielzeit den Deckel drauf

Dennis Dressel, ohne Note: Kam zu spät für eine Bewertung.

Dennis Erdmann, ohne Note: Kam zu spät für eine Bewertung.

Marius Willsch, ohne Note: Kam zu spät für eine Bewertung.

Lesen Sie hier: TSV 1860 darf auch in der zweiten Liga ins Grünwalder Stadion

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