TSV 1860: Wechselt Ex-Löwe Marius Wolf wie Julian Weigl zu Borussia Dortmund?

Der TSV 1860 ist berühmt für seine preisgekrönte Jugendarbeit. Nun könnte ein weiterer Ex-Löwe, der an der Grünwalder Straße den Durchbruch schaffte, mit einem Wechsel zu Borussia Dortmund zu einem deutschen Top-Klub gehen - und Sechzig könnte sich über einen Geldregen freuen.
| Matthias Eicher / Sport
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Auch bald im schwarz-gelben Trikot? Eintracht Frankfurts Marius Wolf (r.), einstiges Talent des TSV 1860 und womöglich bald Mitspieler von Gonzalo Castro (l.) bei Borussia DOrtmund.
firo/Augenklick Auch bald im schwarz-gelben Trikot? Eintracht Frankfurts Marius Wolf (r.), einstiges Talent des TSV 1860 und womöglich bald Mitspieler von Gonzalo Castro (l.) bei Borussia DOrtmund.

München - Steht nach Nationalspieler Julian Weigl bald das nächste ehemalige Juwel des TSV 1860 bei Borussia Dortmund unter Vertrag? Wie die Bild berichtet, soll der BVB Interesse an Eintracht Frankfurts Flügelflitzer Marius Wolf haben.

Der 22-jährige Coburger (Marktwert laut transfermarkt.de: sieben Millionen Euro) hatte in der laufenden Saison mit fünf Treffern und neun Assists maßgeblichen Anteil am Höhenflug der Frankfurter unter dem baldigen Bayern-Trainer Niko Kovac bis ins Finale des DFB-Pokals.

Den Druchbruch schaffte der schnelle Außenbahnspieler an der Grünwalder Straße bei den Löwen: Aus der U17 des 1. FC Nürnberg im Jahre 2012 zu den Sechzgern gelangt, feierte er im Oktober 2014 unter Markus von Ahlen sein Zweitliga-Debüt. Insgesamt stand Wolf in 44 Ligaspielen auf dem Rasen (fünf Tore).

Wolf zum BVB: Kassiert 1860 mit?

Im Januar 2016 verließ er Giesings Höhen für eine kolportierte Ablöse von 1,5 Millionen Euro in Richtung Hannover 96 - mit diesem Geld holten abstiegsbedrohte Giesinger damals unter anderen Torjäger Sascha Mölders und Innenverteidiger Jan Mauersberger.

Bei den Hannoveranern verpasste Wolf noch den nächsten Karrieresprung unter anderem verletzungsbedingt, in Frankfurt ist er nun aufgeblüht. Und auch jetzt könnte Wolfs Weiterverkauf den Sechzgern einen kleinen Geldregen bescheren: Durch eine gängige Vertragsklausel könnte Sechzig rund zehn Prozent der Ablöse (acht bis zehn Millionen Euro) kassieren.

In der derzeitigen Lage klammer Löwen wäre das eine höchst willkommene Finanzspritze, zumal das Nachwuchsleistungszentrum künftig an das Schicksal der in die Regionalliga abgestürzten Sechzger geknüpft ist und eine Rückkehr in den Profifußball auch für den Fortbestand der Talentförderung unabdingbar wäre.

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