TSV 1860 verliert Stammspieler Simon Lorenz im Sommer

Simon Lorenz muss nach seiner Leihe den TSV 1860 definitiv wieder verlassen - das stellt Arbeitgeber VfL Bochum klar. Für Löwen-Trainer Daniel Bierofka bedeutet das eine Baustelle mehr. 
| Patrick Mayer
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War vom VfL Bochum an den TSV 1860 ausgeliehen: Simon Lorenz (re.).
imago/foto2press War vom VfL Bochum an den TSV 1860 ausgeliehen: Simon Lorenz (re.).

Simon Lorenz muss nach seiner Leihe den TSV 1860 defintiv wieder verlassen - das stellt Arbeitgeber VfL Bochum klar. Für Löwen-Trainer Daniel Bierofka bedeutet das eine Baustelle mehr.

München - Er hat nicht ein Saisonspiel in der Dritten Liga verpasst. Einzig beim Auftakt in Kaiserslautern wurde er "nur" eingewechselt, stand ansonsten 29 Mal in der Startelf des TSV 1860. Die Rede ist von Simon Lorenz.

Simon Lorenz reifte beim TSV 1860

Jenem 21-jährigen Verteidiger, den sie in Giesing gerne länger behalten hätten. Doch: Wenn seine Leihe am 30. Juni ausläuft, muss der Abwehrmann zurück nach Bochum. "Simon hat sich in München sehr gut entwickelt, ist zum absoluten Stammspieler gereift. Wir erwarten ihn im Sommer wieder zurück in Bochum", erklärte VfL-Sportvorstand Sebastian Schindzierlorz bei "reviersport.de".

Demnach planen die Bochumer fest mit dem Badener, der bei Sechzig nicht nur durch seine Kopfballstärke überzeugt. Lorenz ist mit seiner feinen Ballbehandlung für Löwen-Coach Daniel Bierofka der erste Spieleröffner. Immer wieder schlägt er passgenau lange Bälle auf den Flügel, oder er bringt die Zuspiele geradewegs über 30, 40 Meter bei den Kollegen an.

Reichlich Interesse an Simon Lorenz

Es sind Fähigkeiten, die auch in der Dritten Liga für reichlich Interesse sorgten. Wie die AZ erfuhr, sollen sich Wehen Wiesbaden und auch der Hallesche FC um die Verpflichtung von Lorenz bemüht haben.

Sein Marktwert liegt laut Fachportal "transfermarkt.de" bei 350 000 Euro. Es ist eine Summe, bei der Sechzig gar nicht hätte mitbieten können. Und das, obwohl sich Lorenz in München sehr wohlfühlt.

Für Bierofka bleibt nur eins: Sich einen neuen, ersten Spieleröffner zu suchen.

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