TSV 1860: Saki Stimoniaris will Löwen-Aufstieg im nächsten Jahr

Präsidentschaftkandidat Athanasios  "Saki" Stimoniaris kündigt in einem Interview an, den TSV 1860 in der kommenden Saison verstärken zu wollen. Und der Sprecher von Investor Hasan Ismaik erklärt den Aufstieg schon im nächsten Jahr zum Ziel. Es gibt einen Haken.
| Patrick Mayer
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Präsidentschaftskandidat beim TSV 1860: Aufsichtsrat Saki Stimoniaris.
imago/MIS Präsidentschaftskandidat beim TSV 1860: Aufsichtsrat Saki Stimoniaris.

Präsidentschaftkandidat Athanasios "Saki" Stimoniaris kündigt in einem Interview an, den TSV 1860 in der kommenden Saison verstärken zu wollen. Und der Sprecher von Investor Hasan Ismaik erklärt den Aufstieg schon im nächsten Jahr zum Ziel. Es gibt einen Haken.

München - Raus aus der Dritten Liga, rein in die Zweite Liga: Es ist Wahlkampf beim TSV 1860. Am 30. Juni wird der neue (alte?) gewählt. Und der Herausforderer von Amtsinhaber Robert Reisinger geht in die Vollen.

Athanasios, "Saki", Stimoniaris, Sprecher von Investor Hasan Isamik kündigte nun im Interview mit dem BR an: "Die Mannschaft soll verstärkt werden." Und mehr noch: "Mit einer gewissen Verstärkung peilen wir nächstes Jahr den Aufstieg an."

Saki Stimoniaris kritisiert Robert Reisinger

Der Aufsichtsrat der Löwen-KGaA erneuerte seine Kritik an Reisinger, die er jüngst im AZ-Interview geäußert hatte. "Meine Nähe zu Hasan Ismaik, meine Nähe zu Sechzig, wird Sechzig nicht schaden. Ich stehe für gemeinsam, für zusammen, für ‚vergessen wir, was war. Wir schauen nach vorne Leute‘", erklärte der Betriebsratschef des Maschinenbauers MAN.

Genau das sei die Aufgabe des Präsidiums, "die Aufgabe, aus meiner Sicht, eines Präsidenten", sagte er und bemängelte mit Blick auf Reisinger: "Ein Präsident muss einen, ein Präsident darf nicht spalten. Und das ist das größte Problem, aktuell."

Ein Haken für Saki Stimoniaris

Aus Sicht von Stimoniaris gibt es einen Haken: Der e.V., einer der beiden Gesellschafter, verordnete der Profitochter jüngst einen Konsolidierungskurs mit einem Etat von drei bis 3,5 Millionen Euro für die kommende Saison - und damit ein Budget, das für den Aufstieg kaum reichen dürfte.

Der Ismaik-Sprecher könnte seine Linie nur durchsetzen, sollte der Ismaik-skeptische Verwaltungsrat ihn und nicht Reisinger für die Wahl zum Oberlöwen bei der Mitgliederversammlung am 30. Juni bestellen. Und er dann auch gewählt werden.

Lesen Sie hier: Robert Reisinger vermisst den Respekt von Hasan Ismaik

Lesen Sie auch: Lagerdenken beim TSV 1860: Es wird feindseliger

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