TSV 1860 München: Wie Daniel Bierofka die Löwen zur Aufholjagd pushte

Der TSV 1860 dreht das Heimspiel gegen Wacker Burghausen nach Pausenrückstand. Im Gespräch mit der AZ erklärt Youngster Christian Köppel, was Daniel Bierofka seinen Mannen für die Aufholjagd mit auf den Weg gab.
| Patrick Mayer
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Will auch gegen Burghausen drei Punkte holen: 1860-Trainer Daniel Bierofka.
sampics/Augenklick Will auch gegen Burghausen drei Punkte holen: 1860-Trainer Daniel Bierofka.

München - Sie spielen wieder wie Löwen: bissig, stolz, unnachgiebig. Der TSV 1860 begeistert seine Fans zum Heimspiel-Auftakt der Regionalliga Bayern, gewinnt die Rückkehr ins Grünwalder Stadion 3:1 (0:1). Zur Halbzeit lag Sechzig auf Giesings Höhen noch zurück, doch dann folgte eine Aufholjagd nach besten Löwen-Tugenden.

Löwen-Spieler Christian Köppel beschreibt in der AZ, wie Trainer Daniel Bierofka die Mannschaft in der Kabine motivierte und wen er in die Verantwortung nahm.

Bierofka motivierte 1860-Youngster

"Er hat angesprochen, dass wir zwar versucht hatten, fußballerische Lösungen zu finden. Das hat aber nicht geklappt, wie wir es uns vorgestellt hatten", schildert Youngster Christian Köppel Bierofkas Kabinenansprache zur Pause.

"Er hat dann gesagt, dass wir die Halbzeit abhaken und einfach laufen sollen, laufen bis zum Ende, kämpfen. Dass wir nichts verlieren können, egal, was am Ende auf der Anzeigetafel steht. Aber er will, dass wir Gas geben und laufen bis zum Schluss."

Bierofka sei dabei jedoch nicht laut geworden - ganz zu Köppels Überraschung. "Ich habe eigentlich gedacht: Jetzt wird er lauter. Aber er hat einfach appelliert: Spielt weiter, einfache Angriffe, eine Welle nach der anderen und irgendwann werden wir belohnt“, erzählt der 22-Jährige.

Köppel lobt 1860-Fans

Die Fans taten ihr Übriges. "Hammer! Am Anfang hat man gesehen, dass wir vielleicht ein bisschen aufgeregt waren. Wir haben ein paar ungewöhnliche leichte Fehler gemacht. In der zweiten Habzeit haben wir gemerkt: Wir liegen hinten, aber die Fans machen einfach weiter", meinte der Linksverteidiger zur Unterstützung von den Rängen. "Da haben wir uns gedacht: Gut, dann machen auch wir weiter."

Maßgeblichen Anteil am Sieg hatten letztlich die drei Routiniers Sascha Mölders, Jan Mauersberger und Timo Gebhart. Das sah auch Köppel so. "Sie haben alle drei die wichtigen Tore gemacht. Da sieht man, wie wichtig sie für solch eine junge Mannschaft sind. Wenn wir mal hinten liegen oder es mal nicht gut läuft, sind sie da", sagte der Löwen-Youngster und schilderte einen Eindruck, den auch außenstehende Beobachter haben: Gebhart ist der neue Boss auf dem Platz.

Gebhart wird in Kabine lauter

"Timo wurde in der Kabine ein bisschen lauter. Sascha und Jan haben uns motiviert. Sie haben wie der Trainer gesagt, dass wir dran glauben sollen, dass wir das Ding noch drehen“, erzählte Köppel. Letztlich haben Bierofka und seine drei Routiniers offensichtlich genau die richtige Ansprache gewählt.

Lesen Sie hier: Im Video - So feiern Fans und Spieler die Rückkehr ins Grünwalder
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