Einzelkritik zur Rückkehr ins Grünwalder

Oktoberfeststimmung auf Giesings Höhen: Bei der Rückkehr der Münchner Löwen nach 4333 Tagen an die Kultstätte Grünwalder Stadion feierte der tief gefallene deutsche Meister von 1966 in der Fußball-Regionalliga Bayern einen hart umkämpften 3:1 (0:1)-Erfolg gegen Wacker Burghausen. Die Noten der Spieler.
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Der TSV 1860 München dreht einen Rückstand. Die Löwen-Spieler in der Einzelkritik.
sampics/Augenklick Der TSV 1860 München dreht einen Rückstand. Die Löwen-Spieler in der Einzelkritik.

München - 12.500 Zuschauer in der ausverkauften Arena erlebten ein Comeback von willensstarken Sechz'gern in ihrem Wohnzimmer nach zwölf Jahren. Eine Woche zuvor war 1860 mit einem vielversprechenden 4:1-Erfolg in Memmingen in die Saison gestartet. Die Sponsoren und VIPs waren am Freitag extra von der neuen Löwen-Alm am Trainingsgelände per Shuttleservice in die 1,3 Kilometer entfernte, altehrwürdige Arena gebracht worden. Gemeinsam mit den anderen Löwen-Fans erlebten sie am Ende einen traumhaften Abend, nach dem es lange Zeit nicht ausgesehen hatte. Aber die Routiniers Jan Mauersberger (49.), Timo Gebhart (61.) und Sascha Mölders (84.) unterstrichen mit ihren Toren am Ende ihre Bedeutung für die jungen Wilden von Trainer und Ur-Löw Daniel Bierofka.

Die Noten der Löwen-Spieler:

MARCO HILLER - NOTE 3: Hatte Glück beim Lattentreffer, als sich der Ball erst hinter ihm senkte. Später Pech beim 0:1, als er etwas zu weit in der falschen Torecke stand. Ansonsten nicht viel gefordert.

ERIC WEEGER - NOTE 3: Durfte sich erstmals von Beginn an beweisen. Und erledigte seinen Job als Rechtsverteidiger unaufgeregt.

FELIX WEBER - NOTE 3: Der Kapitän hatte für lange Zeit nur seine Viererkette zu dirigieren. Nicht unwichtige Rettungstat kurz vor der Pause, insgesamt solide.

JAN MAUERSBERGER - NOTE 2: Starker Zweikämpfer am Boden wie in der Luft, doch mit Defiziten in der Spieleröffnung. Umso wichtiger als wuchtiger Kopfball-Torschütze zum 1:1. CHRISTIAN KÖPPEL - NOTE 3: Fleißiger Linksverteidiger mit großem Offensivgeist, diesmal anstelle Traumtor mit zwei harmloseren Torschüssen. Defensiv aufmerksam.

DANIEL WEIN - NOTE 2: Seine Baustelle hießen Spielaufbau und Unterbinden der wenigen Wacker-Vorstöße. Erledigte beides ordentlich, aber nicht fehlerlos. Auffallend giftig in den Zweikämpfen.

TIMO GEBHART - NOTE 2: Zu Beginn an präsenter Ankurbler, danach gefühlt bei jedem Dribbling von den Beinen geholt. Nach Frust-Distanzschuss und einer längeren Auszeit traf er aus kurzer Distanz zur Führung. Und kurbelte weiter.

NICO ANDERMATT - NOTE 2: Zwei herzhafte Grätschen zu Beginn an der Grenze zur Brutalität. Danach betätigte er sich mit wechselhaftem Erfolg als Spielgestalter und umso erfolgreicher als Abräumer.

BENJAMIN KINDSVATER - NOTE 2: Wirkte gegen seinen Ex-Klub zunächst topmotiviert. Kluge Zuspiele und ein belebendes Element in der Offensive, doch davon war schnell nicht mehr viel übrig. Im zweiten Durchgang wieder besser: präzise Flanke vor dem Ausgleich.

SASCHA MÖLDERS - NOTE 3: Das Trikot kann nach wie vor luftiger werden. Traf dennoch schon nach fünf Minuten unter die Latte – aus Abseitsposition. Das war es nebst einigen knapp verpassten Aktionen schon mit der Mölderschen Herrlichkeit - bis zu seinem traumhaften Schlenzer zum entscheidenden 3:1.

NICO KARGER - NOTE 3: Unauffälliger Beginn. Versuchte, sich die Bälle dann weiter hinten zu holen. In Sechzigs Drangphase einer der Aktivsten. NICHOLAS HELMBRECHT, LINO TEMPELMANN und KILIAN JAKOB: Das Trio kam zu spät für eine Bewertung.

NICHOLAS HELMBRECHT, LINO TEMPELMANN und KILIAN JAKOB: Das Trio kam zu spät für eine Bewertung.

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