TSV 1860 München: Löwe Timo Gebhart darf nichts machen

Schmerzlich vermisst der TSV 1860 in seiner kleinen Ergebniskrise Leader Timo Gebhart. Wie Löwen-Coach Daniel Bierofka erzählt, ist der Regisseur als Vorsichtsmaßnahme momentan aber nicht mal im Aufbautraining.
| Patrick Mayer
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Spielte von 2002 bis 2004 und von 2007 bis 2014 für den TSV 1860: Daniel Bierofka (li.).
Rauchensteiner/Augenklick Spielte von 2002 bis 2004 und von 2007 bis 2014 für den TSV 1860: Daniel Bierofka (li.).

München - Daniel Bierofka ist erleichtert. Nach der jüngsten Ergebniskrise seiner Löwen mit zwei Derby-Niederlagen in Folge kann der Coach des TSV 1860 wieder auf einen Führungsspieler zurückgreifen. Felix Weber kehrt nach überstandenem Bänderriss im Sprunggelenk zurück und dürfte bereits gegen die SpVgg Oberfranken Bayreuth am Dienstag (14:05 Uhr, im AZ-Liveticker) in der Startelf stehen.

Gebhart kehrt erst 2018 zurück

Auf seinen Mittelfeld-Regisseur muss der 38-Jährige dagegen noch lange verzichten. Die Genesung von Timo Gebhart kommt nur schleppend voran. "Ich werde mein Comeback wahrscheinlich erst 2018 geben", hatte der 28-Jährige der AZ am Freitag erklärt. Zuvor hatte sich der Spielmacher einer MRT-Untersuchung unterzogen, die Aufschluss über den Heilprozess seiner Verletzung geben sollte.

Spielte von 2002 bis 2004 und von 2007 bis 2014 für den TSV 1860: Daniel Bierofka (li.).
Spielte von 2002 bis 2004 und von 2007 bis 2014 für den TSV 1860: Daniel Bierofka (li.). © Rauchensteiner/Augenklick

Bittere Szene: Timo Gebhart (Mi.) wird im September gegen den FC Ingolstadt II verletzt vom Platz getragen. (Foto: Rauchensteiner/Augenklick)

Der Allgäuer hatte sich Anfang Dezember gegen den FC Ingolstadt II (0:0) einen Muskelbündelriss und einen Sehnenanriss im Oberschenkel zugezogen. Bis zu diesem Zeitpunkt war der einstige Bundesligaprofi mit fünf Toren und vier Vorlagen in neun Spielen absoluter Leistungsträger gewesen.

Wie Bierofka nun erklärte, mahnten die Ärzte zu noch mehr Vorsicht. Ergo: Gebhart kann nicht mal ein Aufbautraining absolvieren und muss weiter behandelt werden, bis die Sehne wieder vollständig verwachsen ist.

Zehn Wochen Winterpause für TSV 1860

"Er hat die klare Ansage der Ärzte, dass er nichts machen darf. Eine Sehnenverletzung dauert einfach, das habe ich schon selber erlebt", meinte der Löwen-Coach. "Da muss man vorsichtig sein." Die Regionalliga Bayern legt nach der zehnwöchigen Winterpause erst am 23./24. Februar wieder los.

Dann sind bereits 24 Spieltage absolviert – und für die Sechzger geht es zum 1. FC Nürnberg II. Bis dahin werden die Löwen-Fans ihren Spielmacher in einem Pflichtspiel nicht auf dem Platz sehen.

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